Unser Feiertagswochenende in Bildern, mit Höhen und Tiefen – Teil 1


Hallo Ihr Lieben!

Habt Ihr das Wochenende genossen? Wir haben jede Menge erlebt und waren jeden Tag von früh bis spät draußen unterwegs. Da unser Feiertagswochende vier Tage lang war, habe ich beschlossen, den Beitrag zu teilen. Es wär sonst einfach viel zu viel geworden.

Hier also Teil 1 von unserem Wochenende in Bildern. Viel Spaß dabei!

Donnerstag – Vatertag

Am Donnerstag überraschten das Zicklein, das Böckchen und ich den Märchenprinzen mit einem köstlichen Pancakefrühstück.

WE Pancakes

Die sind wirklich so wahnsinnig lecker und fluffig! Wer das Rezept auch mal ausprobieren möchte, findet es auf unserer Facebookseite. Dazu gab es Erdbeeren mit Sahne. Die waren noch von der Easy-Peasy-Sommertorte übrig.

Nach dem Frühstück schnappten wir uns alle unsere Fahrradausrüstung und schwangen uns auf die Räder. Das Zicklein war zunächst nicht so begeistert von dieser Idee, denn sie hasst Fahrradfahren. Ich muss dazu sagen, dass sie leider nie (und ich meine wirklich nie) an irgendeiner Form von fahrbaren Untersatz Interesse gezeigt hat. Sie ist weder Rutschauto noch Laufrad, Roller oder Dreirad gefahren. Sie hat wirklich überhaupt keine Praxiserfahrung mit dem Treten von Pedalen, dem Lenken oder dem Gleichgewicht halten  auf einem fahrendem Gegenstand. Das lag zum einen an sehr ungünstigen Umständen (sie hatte z.B. mit c. 2 Jahren ein Laufrad von meiner Mama bekommen. Leider war es ihr noch zu groß und schwer) und daran, dass sie sich sehr schnell entmutigen lässt, wenn sie etwas nicht auf Anhieb schafft. Sie hatte partout keine Lust, es dann noch einmal zu versuchen. Wenn wir sie dann überredet haben doch mal aufzusteigen, hat sie sich so ungelenk angestellt (sie ist ein totaler “Kopfmensch” , anstatt den Bewegungsablauf einfach zu fühlen), dass natürlich recht schnell etwas daneben ging und schwupps war´s vorbei und sie hatte keine Lust mehr.

WE Fahrradtour II

Doch am Vatertag hat sie tatsächlich die Zähne zusammengebissen und ist mit uns bis ins Nachbardorf (2,5 Km) gefahren. Da sie aus o.g. Gründen noch mit Stützrädern fährt (ohne hat sie einen Panikanfall bekommen) hat das zwar ein wenig gedauert, doch am Ende hatte sie tatsächlich Spaß dabei und hat auch den ganzen Weg zurück geschafft. Nun heißt es für uns, dran bleiben und darauf aufbauen!

Im Nachbardorf machten wir erst einmal ausgiebig Pause, statteten einem Reiterhof einen Besuch ab und spielten “Bibi und Tina” mit dem Zicklein.

WE Pferde IV

WE Pferde II

WE Pferd

We Pferde III

Das Böckchen hat außerdem fleißig geholfen die Räder hin und her zu schieben. Er ist so süß! Er will immer überall mithelfen: beim Tischdecken, beim Saugen, beim Geschirrspüler ausräumen. Allerdings wird er auch ziemlich garstig, wenn er mal etwas nicht alleine machen darf (z.B. die Steintreppe ohne Geländer runter gehen). Er bekommt dann filmreife Wutanfälle, in die er sich so richtig schön reinsteigern kann. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie das damals mit dem Zicklein war. Und wenn ich mich richtig erinnere, dann ging diese Phase verdammt lange!

 

Nach der Radtour waren wir alle ziemlich k.o. Daher gab es nur ein schnelles Mittagessen (Kartoffeln mit Quark) und dann legten wir uns alle noch mal eine Stunde hin.

Den späten Nachmittag verbrachten wir dann ganz gemütlich im Garten. Vor dem Abendbrot wollte das  Zicklein noch eine Runde mit mir  kneten.

WE Pause

WE Marinkäfer II

Danach ging es für alle unter die Dusche und ab ins Bett.

Freitag

Am Freitag beschlossen wir dann nach dem Frühstück in die Stadt zu fahren und dort bei Kaufland einkaufen zu gehen, denn wir brauchten einige Dinge fürs Wochenende, die man bei uns im Ort nicht bekommt. Normalerweise versuche ich alles, um einen solchen Einkauf zu umgehen, denn ich hasse einkaufen. Ich finde es ist, genau wie im Auto zu sitzen, verschwendete Lebenszeit und viel zu oft notwendig. Dazu bekomme ich in solch Riesenläden wie Kaufland regelmäßig die Krise, denn es ist 1. IMMER voll, 2. man steht IMMER im Weg (egal wo man sich hin quetscht) und 3. die anderen Leute sind ebenfalls (fast) alle genervt!

Nun lies es sich aber leider nicht vermeiden, dass wir mit beiden Kindern dort einkaufen gehen musste. Und leider, leider wurde meine Phobie vor diesen Läden wieder einmal verstärkt. Nicht nur, dass das Zicklein fast vier mal von irgendwelchen hektischen Erwachsenen mit ihren Einkaufswagen umgefahren wurde, nein, wir haben dort auch etwas erlebt, dass ich noch nie zuvor in so einer Form erlebt habe!

Nach einer 3/4 Std. Einkauf (man findet da ja immer nichts! Grund Nr. 4) stehen wir an einer der vollen Kassen an. Das Böckchen sitzt im Einkaufswagen und spielt mit einer Zahnpasta. Kurz bevor wir dran sind, muss ich sie ihm leider wegnehmen, um sie aufs Band zu legen. Natürlich ist das Böckchen damit nicht einverstanden und fängt an zu quaken. Plötzlich springt die Kassiererin auf und brüllt, so dass alle umstehenden Leute (der Kassenbereich war trotz 100 offener Kassen voll) es hören: “KANNST DU JETZT MAL STILL SEIN?! ICH VERSTEH JA KEIN WORT!!!” -Fassungslosigkeit- Der Märchenprinz fängt sich als erster und fragt die Dame, ob sie gerade ernsthaft unser 1 Jahr altes Kind angeschrien hat?!? Sie entgegnet: “Nein! Ich habe Ihre Tochter gemeint!” – noch mehr Fassungslosigkeit- Das Zicklein stand neben mir. Sie hat NICHTS gesagt, geschweigen denn irgendetwas verbrochen, was einen solchen Wutausbruch gerechtfertigt hätte! Dafür war die Dame jedoch taub. Als ich ihr zu verstehen gab, dass sie nicht das Recht habe, in so einem Ton mit unseren Kindern zu sprechen meinte sie doch wirklich zu der Kundin vor uns: “Schlimm genug, dass ICH es überhaupt machen muss!” Als ich wissen wollte, ob ich mich gerade verhört habe, entgegnete sie nur, sie habe ja nicht mit mir gesprochen. Sie rede mit einer anderen Kundin und ich solle mich nicht einmischen! … Das ich am Liebsten über die Kassentheke gesprungen wäre versteht sich glaub ich von selbst! Eine Erwachsenen Frau! Unglaublich! Ich will gar nicht behaupten, dass unsere Kinder sich immer tadellos benehmen (wer tut das schon? Außer die Kinder der Kassiererin und sie selbst – selbstredend!), aber sie waren den ganzen Einkauf über wirklich, wirklich lieb. Und das, obwohl es so stressig war. Einkaufen mit zwei Kindern ist anstrengend genug, besonders für die Kinder, und dann das. Ich bin immer noch total baff und wütend! Wir haben uns natürlich bei der Geschäftsführerin beschwert, aber ob es wirklich was gebracht hat, werden wir wohl nie erfahren, denn wir gehen dort bestimmt nicht mehr einkaufen! VIELEN DANK FRAU K.!

WE 1

Wieder Zuhause angekommen, erledigten wir noch etwas Hausarbeit und kochten Mittag.

We 3

WE 4

Das Mittagessen gab es bei dem schönen Wetter natürlich auf der Terrasse (für die Kinder gab es statt Spargel Erbsen).

WE 6

Am Nachmittag bekamen wir dann noch Besuch von einer schwangeren Freundin und ihrem Sohn und die Kinder durften mit Fingermalfarben malen.

WE 8

WE 9

Zunächst wurde auch noch ganz brav auf dem Blatt gemalt, doch schon nach kurzer Zeit wurde alles und jeder bemalt, der den kleinen Fingerchen in die Quere kam.

WE 14

WE 41

Ich wurde in einen Tiger verzaubert. Sieht man sofort, oder? Es war übrigens gar nicht so leicht, dass Zeug wieder runter zu bekommen. Ich hatte mich nämlich zuvor mit einer 50er-Sonnenmilch eingecremt und diese ging mit der Farbe eine symbiotische Beziehung ein.

Außerdem wurde der Schuppen ausgeräumt und alles durch den Garten geschleppt, Seifenblasen gejagt und “Hase und Jäger” gespielt.

WE 11

WE 13

WE 16

WE 17

Natürlich durfte bei dem schönen Wetter auch ein Eis zwischendurch nicht fehlen.

WE 40

Der Märchenprinz werkelte derweilen an unserem Holzunterstand- Weit kam er damit allerdings nicht 😉

WE 12

Zwischendurch ging´s dann noch in den Pool und am Abend grillten wir zusammen.

WE 7

WE 5

Dann gabs für alle noch eine Dusche und dann ging´s ab in die Husche!

Erzählt Ihr mir, wie Ihr den Vatertag/Herrentag/Männertag verbracht habt? Gibt es bei Euch vielleicht eine bestimmte Tradition?

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!

Liebe Grüße

Eure Lotti

 

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6 comments on “Unser Feiertagswochenende in Bildern, mit Höhen und Tiefen – Teil 1

  1. Pingback:Unser Feiertagswochenende - Teil 2 - Zicklein & Böckchen

  2. Boah! Hab ich gerade eine Wut im Bauch nach dem Lesen Deiner Kaufland Lovestory. Ich glaube diese nette Kassiererin hätte von mir wohl mein derzeit zur genüge vorhandenes feinste Marzahner Aggro Vokabular anhören dürfen. Vermutlich hätte ich glatt den ganzen Einkauf für sie auf dem Band gelassen und wäre gegangen. Dann hätte sie mal fein den Mist aufräumen dürfen. 😛 Da wäre ich lieber noch einmal in entspannterer Umgebung einkaufen gegangen, als dann Ihren “Service” noch zu belohnen. Eine echte Frechheit… Bin immernoch ganz aufgewühlt… Sowas…

    • zickleinLotti on said:

      Ja, hinterher habe ich mir auch gedacht, wir hätten den Einkauf einfach liegen lassen und uns erst mal beschweren gehen müssen. Ich gehe mal davon aus, dass mir so etwas nicht noch einmal passiert, aber wenn doch, bin ich das nächste Mal schlauer 😉

  3. Pingback:Kindheit hinter der Glasscheibe - Zicklein & Böckchen

  4. Cili on said:

    Man.. is ja eine krasse Geschichte mit dem Kaufland.. Und ich kenn das zicklein ja nun auch ein bisschen..Und sie is doch sooo eine liebe! Ich weiß nicht, wie ich in so einem Moment reagiert hätte!

    Und dein Tiger Gesicht.. Wahnsinn.. Diese Details :))

    • zickleinLotti on said:

      Hi Cili!
      Vielen Dank für Deinen Komentar. Ich habe mich sehr gefreut!
      Im Nachhinein sind mir auch noch 100 andere Wege eingefallen darauf zu reagieren. Aber in dem Moment war ich einfach so baff. Nicht nur wegen der Sache an und für sich, sondern vor allem, weil diese Frau sich selbst benommen hat wie ein bockiges Kind! Naja, egal.

      Haha, ja, täuschend echt, oder? Aber der junge Künstler hat sich auch erst sehr spät entchieden, dass ich zum Tiger werden soll. Zuerst hat er einfach drauf los gemalt 🙂