Gastartikel

Ihr Lieben,

nur noch wenige Wochen, dann steht Weihnachten vor der Tür! Es ist unfassbar, wie schnell dieses Jahr verrant ist. Doch noch bevor der Heilige Abend bei uns Einzug hält und der Weihnachtsmann seine Geschenke bringt, steht bei uns ein anderes wichtiges Fest an: der 2. Geburtstag vom Böckchen! Unglaublich, dass seine Geburt jetzt tatsächlich schon wieder fast 2 Jahre her ist. Der kleine Mann hat unser Leben hier ganz schön aufgewirbelt und unendlich bereichert. Daher möchten wir seinen Geburtstag natürlich auch gebührend feiern und ihm ganz besondere Geschenke machen!

Mir persönlich ist an solchen Tagen auch immer die Geburtstagskarte sehr wichtig. Diejenigen unter Euch, die uns hier schon länger begleiten, wissen, dass wir Geburtstagskarte für andere gerne selber basteln. Ich finde einfach, das ist ein großes Zeichen von Wertschätzung, dass man sich Gedanken gemacht hat, um den anderen eine persönliche und liebevolle Freude zu bereiten.

Gleichzeitig werde ich immer wieder von Euch gefragt, ob ich gute Ideen für Basteleien mit (kleinen) Kindern habe. Wir befinde uns ja mitten im kalten, grauen Herbst – die beste Zeit also, um gemeinsam Zuhause kreativ zu werden. Daher freue ich mich unheimlich eine richtige „Basteltante“ für einen Gastartikel gewonnen zu haben. Sie fertigt auf ihrem Blog tolle Karten mit unterschiedlichen Basteltechniken an und zeigt Euch heute – passenderweise – eine super Möglichkeit zusammen mit Euren Kindern ganz individuelle und sehr persönliche Geburtstagskarten zu fertigen.

Viel Spaß mit der tollen Schritt-für-Schritt-Anleitung!

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Dieses Jahr wird Weihnachten etwas ganz Besonderes. So lange ich mich zurückerinnern kann, haben wir Weihnachten nie klassisch mit der ganzen Familie- Onkel, Tanten, Cousins, Cousinen- zusammen gefeiert. Jedenfalls nicht mit meiner Familie! Irgendwer fehlte immer und ich glaube sogar, ich habe Weihnachten noch nie mit meinem lieben Opa verbracht. Wir fuhren meisten in den Harz, zu meiner Oma väterlicherseits, und feierten dort mit meinem Onkel und ihr zusammen. Das war auch immer sehr schön, ich habe es sehr geliebt, aber dieses Jahr soll es tatsächlich einmal wahr werden: eine klassische Weihnachtsfeier mit der ganzen Familie. Zum ersten Mal! Und zum ersten Mal seit je her, soll es sogar einen Weihnachtsmann geben.

Da gibt es nur ein Problem. Der Weihnachtsmann ist mein Bruder!

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Wie wir zum Thema Halloween stehen habe ich Euch ja hier bereits erzählt, als ich Euch unsere Feldermausmuffins vorstellte.

Und das wir gerne Basteln und am liebsten alles selber machen ist für Euch ja auch nichts neues 😀

Das ich aber schon immer eine Basteltante war und mich gerne in kreative Projekte reinhängte, auch bevor ich Mutter wurde, wissen vielleicht die wenigsten.

Als junge Erzieherin fing ich damals in einem Heim für Mädchen zwischen 7 – 21 Jahren an zu arbeiten. Ich, damals 18 Jahre alt, hatte dort oft Wochenend- und Feiertagsdienst, meist über Nacht oder bis in die späten Abendstunden. Daher war ich auch oft für das besondere Festtagsprogramm verantwortlich und habe viele Aktionen mit den Mädels umgesetzt. Ich weiß noch, dass eine Kollegin immer zu den Mädels sagte: „So, Wochenenddienst hat Lotti, also stellt Euch darauf ein, dass hier nicht Rumgelümmelt wird!“ Neben Kinoabenden, Ausflügen und Spaziergängen gehörte jedes Jahr am 31.10. natürlich auch ein Halloweenprogramm dazu. Nur, wie soll man für die breitgefächerte Altersgruppe ein Programm zusammenstellen, dass die älteren und coolen Mädels ordentlich gruselt, die jüngeren Mädchen aber nicht verschreckt?

Diese Frage beschäftigte mich in den ersten Jahren immer wieder, bis ich irgendwann einen Einfall hatte, der tatsächlich in jeder Altersgruppe zog. Der Sarkophag des Grauens!

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Die liebe Julia hat auf Ihrem Blog Juli näht zur Blogparade aufgerufen. Juli möchte wissen, welche Erfahrungen wir mit unserem Kindergartenkind(ern) gemacht haben.

Uhi, nach insgesamt über 4 Jahren Kitaerfahrung mit dem Zicklein, die in den ersten drei Jahren bereits 3 Kitas und 4 Gruppenwechsel durchmachte, habe ich einiges an Erfahrungen gesammelt. Hauptsächlich gute, leider aber auch ein paar sehr, sehr schlechte. Ein Bericht darüber würde den Rahmen hier aber gewaltig sprengen, daher habe ich mich für meine jüngste Kitaerfahrung als Post entschieden. Und zwar die Kitaeingewöhnung vom Böckchen. Denn in der Situation sind ja gerade viele Familien.

Und da Ihr die ersten Tage der Eingewöhnung aus meiner Sicht bereits auf Facebook nachlesen konntet, übergebe ich hier nun das Wort an das Böckchen. Natürlich mit einem Augenzwinkern 😉

Viel Spaß beim Eingewönungstagebuch vom Böckchen! 

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Die liebe Katja von Familienblog Mamtized hat zur Blogparade „Bye, bye Kinderwunsch – Familienplanung abgeschlossen?“ eingeladen.

Eine gute Frage, die ich für meinen Teil mit einem unsicheren „Ja!“ beantworten würde.

Ich wollte immer Kinder. Mir war schon in meiner Kindheit klar, dass ich später mal mindestens 1 Kind haben möchte. Als Jugendliche überlegte ich mir bereits Namen für meine potentiellen Kinder (Gott, zum Glück hat sich mein Geschmack seit dem verändert :-D) und als dann der Märchenprinz in mein Teenieleben trat, war für mich auch ziemlich schnell klar, wer denn der potentielle Vater werden sollte! Allerdings entschleunigte er meinen Wunsch erstmal, denn wir beide hatten eine so schöne Zeit und eine seeeeeehr lange Frischverliebtheitsphase, so das der Kinderwunsch in den Hintergrund rückte. Erst nach unserer Hochzeit keimte er in uns beiden wieder auf und war schlagartig unglaublich groß!

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faule Eltern

Meine Tochter, 4 Jahre, spielt auf dem Spielplatz mit einem gleichaltrigen Mädchen. Die beiden toben auf einem Klettergerüst herum, während ich mit dem kleinen Bruder im Kinderwagen und der anderen Mutter auf der Bank sitze und einen Plausch halte. Es ist nett, gemütlich. Endlich habe ich an diesem Tag mal 5 Minuten für mich. Da geht plötzlich das Geschrei auf dem Klettergerüst los. „Mamaaaaaaa! Die P. hat mich beim Klettern einfach weggedrängelt!“ Ich stöhne innerlich. Normalerweise würde ich jetzt darauf eingehen und die Sache klären, aber heute bin ich zu faul dazu! „Dann kläre das bitte mit ihr und sag ihr, was Dir nicht gefällt!“, brülle ich über den Platz. P.´s Mama wirft mir einen erstaunten Blick zu. Ich ignoriere ihn. Wir unterhalten uns weiter.

„Mamaaaaaa! P. ärgert mich schon wieder!“ „Zicklein, dann kläre das mit ihr oder findet eine andere Lösung. Ich unterhalte mich!“

P.´s Mutter steht auf: „Also ich gehe da jetzt mal hin!“ Es folgt eine 5 Minütige Verhörung der beiden Mädels, die sich jeweils gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben. Schon nach 1 Minute haben sie abgeschaltet und auf Durchzug gestellt, während P.´s Mutter immer wieder nachhakt. Es bleibt dabei, die beiden wollen sich nicht vertragen, also beschließt P.´s Mutter, dass sie dann eben nicht mehr zusammen spielen können. Jede verzieht sich in eine Ecke des Spielplatzes. Nach 2 Minuten wird es ihnen zu langweilig und sie spielen wieder, als wäre nie etwas gewesen!

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Die liebe Anna vom Blog „Familie Motte“ hat zur Blogparade aufgerufen. Worin unterscheiden sich unsere Kinder, welche Eigenheiten zeichnen sie aus und womit bringen sie uns immer wieder zum Staunen, möchte sie wissen.

Nun, zu diesem Thema habe ich einiges zu sagen 😀 Denn obwohl ich mir immer einbildete, dass ich meine Kinder ihrem Alter entsprechend gleich behandle und keine großen Unterschiede in der Erziehung gemacht habe, sind meine Kinder so unterschiedlich wie Tag und Nacht, Sommer und Winter, Eis und Suppe, Ernie und Bert …  Sie sind typisch Mädchen – typisch Junge! Durch und durch.

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Ihr Lieben,

wie Ihr ja wisst, bin ich mittlerweile seit über 1 1/2 Jahren Mama von zwei kleinen Gaunern. Und beide kleinen Gauner wurden von mir gestillt. Beide Stillerfahrungen wahren dabei so unterschiedlich, wie meine beiden Kinder es selbst sind. Bei beiden Kindern war das Stillen in den ersten 3 Monaten ein Kampf und ich hätte nur zu gern das ein oder andere Mal das Handtuch geworfen und auf Fläschchennahrung umgestellt. Mindestens 100 Mal habe ich mich gefragt, wie die Menschheit nur ohne Babynahrung überleben konnte?!?

Die Sache mit dem Stillen! Das Natürlichste auf der Welt kann sich manchmal so falsch anfühlen. Zwei Erfahrungen, eine Geschichte … .

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Dies wird wohl ein sehr emotionaler Post werden, denn ich sitze jetzt schon hier und weine und zittere! Ich weine um mein Baby, das von mir gehen musste, bevor ich es kennenlerne durfte. Ich weine darum, dass ich nie erfahren werde, ob es ein Junge oder ein Mädchen war. Ich weine darum, dass ich es nie begraben durfte und deswegen auch nicht besuchen kann! Ich weine darum, dass es immer noch Menschen gibt, die eine frühe Fehlgeburt für unwichtig oder nicht so schlimm halten und den Frauen das Gefühl geben, sie würden mit ihren Gefühlen übertreiben oder sie würden sich nur wichtig nehmen wollen!

Ich habe sehr lange mit mir gerungen, ob ich dieses Ereignis in meinem Leben wirklich als Beitrag zur Blogparade „Wendepunkte“ von Tanja und ihrem tollen Blog HerzBauchWerk nehmen sollte. Denn das hier ist ein Familienblog, in dem es um das Leben mit Familie geht. Hier lesen vl. auch Schwangere mit, denen ich auf gar keinen Fall Angst machen möchte und die vl. besser nicht mehr weiter lesen sollten! Aber dann dachte ich mir, warum sollte ich nicht? Ich sollte gerade, denn der Tod gehört nun mal zum Leben dazu und unser Baby IST ein Teil unserer Familie, denn ich werde es immer im Herzen tragen!

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Ich schreibe einen #rant! Das hätte ich selber nicht erwartet, aber gestern überkam es mich einfach. Das, was hier geschrieben steht, muss jetzt endlich raus! Mir reicht´s! Jetzt schon: nach nicht mal ganz drei Monaten, in denen ich diesen Blog betreibe. Ich habe die Schnauze voll! Und morgen kaufe ich mir Fans!

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