5 Eigenschaften, die einen guten Babysitter ausmachen! Plus kostenlose Checkliste!


Gastartikel von Babysits/ Anzeige

Einen guten Babysitter zu finden gestaltet sich meist schwieriger, als zunächst gedacht. Besonders wenn man das erste Mal nach einem Babysitter sucht, ist die Unsicherheit oft groß und man fragt sich, was alles zu beachten ist.

Viele Eltern sind zunächst etwas besorgt, das Kind mit dieser “fremden Person” alleine zu lassen. Zugegeben, die Verantwortung ist groß und es ist keine leichte Aufgabe einen guten Babysitter zu finden.

Die Mühe ist es aber allemal wert! Hat man die passende Person gefunden, so hat der/die Kleine einen tollen neuen Spielkameraden mit dem man eine Menge Spaß haben kann und Mama/Papa wird bei der Bewältigung des alltäglichen Wahnsinns unter die Arme gegriffen, oder sie bekommen auch mal ein bisschen Zeit für sich. Um euch bei der Wahl des passenden Babysitters zu unterstützen, habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht, welche Eigenschaften ein guter Babysitter haben sollte:

Welche Eigenschaften sollte ein guter Babysitter haben?

1.) Zuverlässigkeit

Diese Eigenschaft steht zurecht an erster Stelle, denn, wer möchte schon einen Babysitter, der sich andauernd verspätet und man deswegen wohl auch zu spät zu Terminen kommt? Der Babysitter sollte immer schon ein bisschen früher da sein, um Hektik zu vermeiden. Beispielsweise, wenn man morgens um 8 Uhr das Haus verlassen muss, dann sollte der Babysitter schon um 7:45 Uhr vor Ort sein, also mindestens eine gute viertel Stunde früher.

Verlässlichkeit gilt für Babysitter und Eltern jedoch gleichermaßen. Man sollte sich an die vereinbarten Zeiten halten, bzw. stets so früh wie möglich dem Babysitter mitteilen, falls man sich verspätet.

2.) Ehrlichkeit

Ein guter Babysitter ist ehrlich zu dir. Er berichtet über alles, auch wenn einmal etwas nicht so gut lief. Ihr solltet dem Babysitter das Gefühl vermitteln, dass es in Ordnung ist ehrlich mit euch zu sein, auch wenn das manchmal unangenehm ist.

Nur so könnt ihr sichergehen, dass ihr alles mitbekommt und euch nichts verschwiegen bleibt. Euch sollte aber auch bewusst sein, dass selbst wenn der Babysitter sein Bestes gibt, nicht immer alles perfekt laufen wird.

3.) Natürlichkeit

Kinder merken schnell, wenn man ihnen etwas vormacht. Der Babysitter sollte locker und nicht aufgesetzt wirken. Es kommt aber nicht darauf an, dass der Babysitter möglichst extrovertiert ist, sondern ob sein Auftreten zu dem des Kindes passt. Beispielsweise kann es einem sehr extrovertierten und quirligen Kind helfen, eine ruhige und geduldige Person an seiner Seite zu haben, die diese Ruhe auf das Kind überträgt. Auf der anderen Seite kann ein extrovertierter und humorvoller Babysitter helfen, ein introvertiertes Kind aus der Reserve zu locken. Eine Lösung ist hier vollkommen individuell.

4.) Verspieltheit

Kinder lieben es einen Spielkameraden zu haben! Sobald das Eis gebrochen ist, werden dein Kind und der Babysitter eine Menge Spaß zusammen haben. Schön ist es, wenn der Babysitter dann selbst seine kindliche Seite wiederentdeckt. Erwachsene haben sich im Laufe Ihres Lebens eine rationale und logische Denkweise aneignet, oft jedoch auf Kosten der Phantasie.

Ist der Babysitter in der Lage sich auch mal “fallen zu lassen”, und sich in die Denkweise des Kindes hineinzuversetzen, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt!

5.) Empathie

Der Babysitter sollte mitfühlend sein. Auch Kinder möchten sich respektiert und ernst genommen fühlen. Natürlich sollte der Babysitter sich nicht auf der “Nase herumtanzen“ lassen. Schön ist es aber, wenn sich das Kind dem Babysitter öffnet und sich ihm anvertraut und dieser dann ein aufmerksamer Zuhörer ist.

Auch kann der Babysitter das Selbstbewusstsein des Kindes stärken. Lob von jemand anderem, als den eigenen Eltern zu hören, kann eine ganz andere Wirkung haben und für das Kind “glaubwürdiger” sein.

 

Wie finde ich jedoch einen guten Babysitter?

Wege einen guten Babysitter zu finden gibt es viele. Eine Möglichkeit wäre, eine Agentur für Babysitter zu kontaktieren. Es gibt sehr gute Agenturen und ein Vorteil ist, dass man während des Prozesses begleitet wird und man Vorschläge für Babysitter erhält, die zur Familie passen könnten. Nicht selten sind diese Agenturen jedoch mit ziemlich hohen Kosten verbunden.

Eine weitere Möglichkeit bieten Online Plattformen. Die Registrierung ist meist kostenlos, bzw. mit geringfügigen Kosten verbunden. Ein Beispiel ist die Plattform Babysits, die es einem durch die zahlreichen Suchfunktionen erleichtert, schnell einen passenden Babysitter in seiner Nähe zu finden.

Eine Alternative stellt auch das Konzept “Eltern-helfen-Eltern“ dar. Wie der Name schon sagt, unterstützen sich Eltern hier gegenseitig bei der Betreuung ihrer Kinder. Dies klappt meist ganz gut, wenn die Arbeitszeiten der Eltern unterschiedlich sind. Oft lohnt sich hierfür mal auf Facebook nachzuschauen, da es dort auch viele regionale Gruppen gibt.

 

Mache eine Checkliste für deinen Babysitter!

Hierbei ist es wichtig, beim Babysitter nicht das Gefühl zu erwecken, man würde ihm nicht trauen.

Eine Checkliste kann jedoch die Kommunikation zwischen den Eltern und dem Babysitter erleichtern und helfen, Unklarheiten möglichst im Voraus zu klären. Man selbst kann sichergehen, dass alles Wichtige kommuniziert wird. Auch wenn man beim Treffen zuvor einen Punkt vergessen hat zu erwähnen.

Es bietet aber auch dem Babysitter Sicherheit. Der Babysitter möchte alles richtig machen und hat vielleicht selbst Angst etwas Wichtiges zu vergessen. Die Checkliste hilft ihm dabei, alles Wichtige auf einen Blick zu haben.

Der Inhalt der Checkliste ist natürlich je nach Familie individuell. Um euch aber eine Idee zu geben, wie solch eine Checkliste aussehen könnte, habe ich einfach mal selbst eine entworfen. Vielleicht hilft sie ja dem ein oder anderen mit ihrem neuen Babysitter.

Hier kannst Du Dir die Checkliste kostenlos downloaden:

Download: Babysitter_Checklist

Liebe Grüße

Eure Natalie

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