Trotz Familienalltag erfolgreich Abnehmen! Wie ich fast 20 Kg schaffte!


Heute möchte ich Euch erzählen, wie ich es geschafft habe in 7 Monaten meine Babypfunde loszuwerden, oder knapp 40 davon.

Zu diesem Post kam es aus zwei Gründen. Erstens ist es Ende Oktober genau 1 Jahr her, dass ich beschlossen hatte meinem Gewicht und den überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen, so dass ich den Zeitpunkt nun ganz passend finde, und zweitens wurde ich in den letzten Wochen wahnsinnig oft auf meinen Gewichtsverlust angesprochen und gefragt, wie ich das trotz der Kinder, dem Haushalt und all meinen Hobbies geschafft habe! Heute möchte ich meine Erfahrungen mit Euch teilen, Euch Mut machen, falls Ihr gerade noch mit dem ein oder anderem Pfund zu kämpfen habt, und Euch meine besten Tipps verraten, wie Ihr ein schlankeres Leben ganz leicht in Euren Alltag integrieren könnt.

Aber beginnen wir von vorn. Wer von Euch mich bereits kennt und hier schon länger mitliest weiß, dass ich in beiden Schwangerschaften jeweils 25 – 30 Kg zugenommen habe. Das lag zum einen daran, dass ich ständig  in den Schwangerschaften Hunger hatte, zum anderen aber natürlich hauptsächlich an der falschen Ernährung. Denn ich hatte nicht einfach nur Hunger, sondern ich hatte unstillbaren Appetit auf alle möglichen Süßigkeiten, Malzbier und andere kleine Sünden. So schaffte ich es innerhalb der ersten 10 Schwangerschaftsmonate von Kleidergröße 34/36 auf Gr. 42 und in der zweiten Schwangerschaft sogar auf Gr. 44.

An und für sich natürlich nichts dramatisches. Allerdings war ich, wie gesagt, vorher immer sehr schlank, achtete auf meine Ernährung und war ziemlich sportlich. Nach den Schwangerschaften war ich plötzlich ein anderer Mensch und musste mich, neben all den Veränderungen, die ein Baby so mit sich bringt, auch noch damit zurecht finden, dass ich nun ganz anders aussah, ich noch Monate nach der Geburt meine Umstandssachen tragen musste und kaum noch Ausdauer besaß. Anfangs machte mir das natürlich herzlich wenig aus, denn ich hatte ja meine Babies, die so viel wichtiger als alles andere waren. Ich genoss die Zeit Zuhause, dass Stillen und das Mamasein. In dieser Zeit kamen sogar noch einige Pfunde dazu, da ich zu dem Typ Frauen gehöre, die das Stille eher nährt, als das es bei ihnen zerrt. Sprich, mein Körper bunkerte in dieser Zeit alle Reserven, die er kriegen konnte.

Beim Zicklein war das alles nicht ganz so dramatisch, da ich sie nach neun Monaten abstillte und dann ziemlich schnell und fast von selbst abnahm, nachdem ich wieder normal aß. Wobei immer noch 5 hartnäckige Kilos haften blieben, aber das störte mich nicht wirklich.

Beim Böckchen wurden die Kilos für mich schon zum Problem, denn er ließ sich erst nach 16 Monaten abstillen und ich nahm stetig weiter zu. Irgendwann war ich an dem Punkt, dass ich mich körperlich nicht mehr in der Lage sah mit dem Zicklein über den Spielplatz zu rennen, da ich für meinen neuen Körper einfach kein Gefühl hatte. Kennt Ihr das, wenn Ihr Euch sicher seid etwas zu können, der Körper aber einfach nicht mitspielt? Das war für mich ein furchtbares Gefühl, denn im Geiste hatte ich mich nicht verändert und konnte es nicht fassen, dass ich bestimmte Dinge einfach nicht mehr hinbekam. Diese Erkenntnis war für mich der erste Anstoß ernsthaft etwas an meiner Situation verändern zu wollen.

Der zweite und entscheidenden Anstoß kam dann, als ich für eine Feier ein Hemd von meinem Mann anziehen wollte und ich es, obwohl er selbst auch in den Monaten davor zugenommen hatte, einfach nicht zu bekam! Ich beschloss, trotz Stillens, etwas zu Verändern!

Da ich keine Lust auf aufwendiges Kalorienzählen und komplizierte Gerichte hatte – hey, ich hatte auch noch etwas anderes zu tun!- meldete ich mich kurzerhand beim online Programm von Sophia Thiel an. Einige von Euch kenne das Programm sicher aus der Fernsehwerbung. Andere kennen vl. ihre Videos auf Youtube. Für mich war dieses Programm genau das richtige. Ich bekam Rezepte mit klaren Mengenangaben, die sich schnell und einfach zubereiten ließen, es gab 20 minütige Trainingsvideos, in denen man eins zu eins mit Sophia trainieren konnte, und es gab wöchentlich einen Shitday, an dem man alles essen durfte, worauf man Lust hatte. Für mich perfekt! Das ganze ging 12 Wochen lang, 24 Wochen hatte ich Zugriff auf das Programm und nutze diese voll aus.

Doch auch danach nahm ich weiter ab, denn ich hatte einige grundlegende Dinge in meinem Alltag verändert, die mir dabei halfen.

7 effektive Alltagstipps für erfolgreiches und dauerhaftes Abnehmen

Weißmehl gegen Vollkorn

Einer der am einfachsten umzusetzenden Tipps, denn es gibt für nahezu alle Weißmehlprodukte eine Vollkornalternative. Vollkornprodukte haben langkettige Kohlenhydrate, die viel länger und besser sättigen als Weißmehlprodukte.

Vollkornnudeln, Vollkornbrot, Vollkornreis, Vollkornmehl lassen sich genauso gut zu allen Mahlzeiten kombinieren, wie die Weißmehlvarianten. Und auch Kartoffeln lassen sich gut durch Süßkartoffeln ersetzen, die mit ihrem höheren Ballaststoffgehalt ebenfalls länger sättigen, als die klassische Variante.

brot

Weniger Milchprodukte

Milchprodukte sollen die Fettverbrennung hemmen. So jedenfalls behaupten es einige Ernährungsstudien. Ob es stimmt oder nicht, kann ich hier nicht sagen. Aber bei mir hat es funktioniert. Da ich von Hause aus kein Riesenfan von Käse und Co bin, viel mir der Verzicht darauf nicht weiter schwer. Ich ersetzte normale Milch und Sahne im Müsli, Kartoffelbrei und Soßen einfach durch ungesüßte Mandel- oder Kokosmilch.  Auf dieses Weise verzichtete ich beim Kochen auch auf die beliebte Mehlschwitze als Grundlage.

Zu jeder Mahlzeit ausreichend Eiweiß und gesunde Fette!

Das Eiweiß in Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchten beim Abnehmen helfen, ist glaube ich, den meisten bekannt. Doch in vielen Köpfen ist immer noch verankert, dass Fett gleich fett macht. Das stimmt so aber definitiv nicht! Denn es gibt unterschiedliche Fette und es gibt Fette, die für unseren Körper essentiell – also lebensnotwendig sind und sogar beim Abnehmen helfen. Diese Fette enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren und sind zB in Olivenöl, Nüssen und Avocado drin.

Daher gehört für mich auch zu jedem Gericht einer dieser Fettlieferanten dazu.

Frühstück: Anstelle von Butter esse ich Avocado oder ungesüßtes Mandelmuß auf dem Brot

Mittagessen/Abendessen: Ich füge jeder Mahlzeit ein Löffel Öl anstatt Butter hinzu. Ob an den Salat oder den Kartoffelbrei. Das trägt den Geschmack genauso gut. Auch auf dem Burger lässt sich zB Mayo durch Avocado austauschen. Auch Mayo zu (Süßkartoffel)Pommes kann man durch selbstgemachte Guakamole ersetzten.

avocado

Viel Trinken

Wer viel trinkt ist länger satt und vermeidet Heißhungerattacken!

20 Min. Kraftsport statt langwierigem Ausdauertraining

Muskeln verbrennen Fett. Und zwar auch dann, wenn man sich gar nicht bewegt. Das macht Krafttraining so effektiv . Das tolle daran ist, dass man vom Zeitaufwand her viel weniger Muskeltraining als Ausdauertraining braucht und trotzdem schneller Ergebnisse erzielt.

Ich habe bereits nach 1 Monat erste Ergebnisse gesehen. Und das bei 3 x 20 Min. Training in der Woche.

Natürlich ist es nicht immer leicht gewesen sich jedes Mal zum Sport zu motivieren. Aber ich habe einige Methoden gefunden, die bei mir sehr gut funktionierten:

  • ich habe mir einen festen Zeitpunkt für den Sport gesucht, zu dem ich auf jeden Fall Zeit dafür hatte! Es gab keine Ausrede. Um Punkt 17:00 Uhr zog ich mir, ohne darüber nachzudenken, die Sportsachen an.
  • ich habe wirklich nicht weiter darüber nachgedacht! Ich habe einfach losgelegt und nach kurzer Zeit war es reine Routine. Auch für meine Familie. Es war klar, dass ich nicht mehr groß ansprechbar bin, sobald ich auf der Matte stehe. Es hat ein bisschen Durchhaltevermögen gebraucht, aber irgendwann war es bei allen drin und es wurde respektiert. Hat mich aber auch in die Lage gezwungen, dass ich diese Zeit auch wirklich nutzen musste und der Märchenprinz und die Kinder schon von mir erwarteten, dass ich jetzt Sport machte!
  • ich habe mir neue Sportklamotten und -utensilien gekauft. Nicht, um mich zu belohnen, sondern um mir einen weiteren Grund zu liefern, dass ganze durchzuziehen, denn ich wollte die Sachen nicht umsonst angeschafft haben.

sport

Hoch intensives Intervalltraining

Ein absolut tolle Entdeckung! Dieses Training ist schnell umsetzbar, auch Zuhause, und man spürt den Effekt sofort! Ich war danach soooo ausgepowert, dass ich jedes Mal mit den Kindern zusammen eingeschlafen bin. Was einen weiteren positiven Nebeneffekt hatte, denn ausreichend Schlaf hilft ebenfalls beim Abnehmen!

Mehr über das Intervalltraining und seine Vorzüge erfahrt Ihr zB hier.

Süßigkeiten im Laden lassen!

Ein simpler, aber seeeehr effektiver Trick. Wer nichts Süßes Zuhause hat, kann auch der Heißhungerattacke um 00:00 Uhr nicht nachgeben 🙂 Außerdem strahlen einem die leckeren Versuchungen nicht immerzu an, wenn man den Kühlschrank öffnet. Für die Kinder gab es natürlich trotzdem Süßigkeiten. Allerdings dann meist auf die Hand. Also anstatt Zuhause, gab es hier und da mal einen Schokoriegel beim Einkaufen. Da wir mehrmals in der Woche einkaufen, war das bei uns kein Problem.

Ich weiß, viele der Tipps und Tricks sind nicht neu, aber einen Unterschied gibt es hier schon! Dies sind die Dinge, die vielen Menschen die größten Probleme bei einer Diät bereiten. Die größten Probleme, all diese Punkte in ihren hektischen Alltag zu integrieren. Doch es gibt einen Weg. Auch mit einem Haus, einem Garten, einem Job und kleinen Kindern. Jede muss ihren eigenen Weg finden, wenn sie denn ein paar Kilos loswerden will. Diese Tricks da oben haben mir sehr geholfen und lassen sich auch nach der Diät noch gut in mein Leben integrieren. Daher erachte ich sie auch als die effektivsten. Neben dem Abstillen 😉

Bis zu meinem früheren Gewicht fehlen mir nach wie vor 10 Kg, die sind mir aber auch nicht so wichtig. Viel wichtiger ist mir, dass ich mit meinen Kindern wieder Fangen spielen und Rumtoben kann, ohne mich schlecht zu fühlen. Damit will ich jetzt nicht sagen, dass das bei jeder Mama so ist, die nicht die Maße 90-60-90 vorweisen kann, aber bei mir war es so. Ich hatte meine körperliche Fitness fast vollständig verloren – mit oder ohne Übergewicht – und bin endlich wieder so weit, mich ein Stück wie ich selbst zu fühlen, bevor ich Mama wurde. Und das ist mir wichtig!

Nun würden mich Eure Erfahrungen interessieren! Befindet oder befandet Ihr Euch vl. in einer ähnlichen Situation? Was hat Euch geholfen etwas in Eurem Leben zu verändern? Welche Tipps und Tricks habt Ihr, um trotz Alltagsstress etwas für Eure Fitness zu tun?

Ich bin sehr gespannt auf Eure Meinung und Erfahrungen!

Liebe Grüße

Eure Lotti

 

 

 

 

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23 comments on “Trotz Familienalltag erfolgreich Abnehmen! Wie ich fast 20 Kg schaffte!

  1. Liebe Lotti,

    Ich bin auch gerade dabei abzunehmen. Nachdem ich erstmal clean eating ausprobiert habe, bin ich wieder bei Weight Watcher gelandet. Mit denen hab ich schon mal 10 kg verloren und auch diesmal sind schon 4 kg nach 3 Wochen weg.
    Zum Sport komme ich bisher noch nicht, ich hoffe aber drauf, sobald Milou eingewöhnt ist! Ach ja, stillen muss ich Milou auch noch, das lässt sich aber gut vereinen

    • Liebe Katja,

      das Weight Watchers schon vielen geholfen hat, habe ich auch schon oft gehört. Mich hat das Punktezählen abgeschreckt, aber wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, ist es bestimmt schnell normal. Allerdings wollte ich mir nicht selbst Gedanken machen müssen, was ich koche und esse 😀
      Mit dem Sport hinkt es bei mir seit einiger Zeit leider auch wieder, aber ich habe mir fest vorgenommen, wenn ich mich wieder gänzlich ans Arbeitsleben gewöhnt habe, es wieder in den Alltag zu integrieren, denn es fühlt sich so gut an!

      Vielen Dank fürs teile Deiner Erfahrungen und noch ganz viel Erfolg auf Deinem Weg! Ich werde ihn gespannt verfolgen 🙂

      Liebe Grüße
      Lotti

  2. Liebe Lotti,

    ich habe Deinen Blog gerade entdeckt, weil Du auf mich verlinkt hast. 🙂 Und muss sagen: einfach toll! Du bist ein wunderbares Beispiel dafür, wie es funktionieren kann – und vor allem, wie schön es ist, wenn Du Dich wieder gut in Deinem Körper fühlst.

    Der liebevolle Umgang zu Dir selbst, das ist eine tolle Voraussetzung für die „letzte“ Meile. Viel Erfolg wünsche ich Dir weiterhin!

    Sportliche Grüße
    Dein Mark

    • Vielen Dank, lieber Mark, für Deine Worte!

      Ich denke, die ganzen 10 Kilo müssen es nicht mehr unbedingt sein, denn mit Gr. 34 würde ich mich heute auch nicht mehr wohlfühlen. Aber ein paar dürfen es schon noch sein und ich möchte unbedingt wieder muskulöser werden.

      Deinen Artikel finde ich toll und ich habe ihn damals gleich mehrmals gelesen!

      Liebe Grüße
      Lotti

  3. Janni on said:

    Hi Lotti,

    das ist ja toll, was Du geschafft hast! Ich kenne das Gefühl, wenn man plötzlich nicht mehr ganz so fit ist, wie man es früher einmal war.

    Schön, dass Du einen Weg für Dich gefunden hast. Und ja, Deine Punkte und Argumente hören dich eigentlich ganz einfach an 🙂 Das mit den Süßigkeiten sollte ich auf jeden Fall mal beherzigen!

    Weiterhin viel Erfolg wünsche ich Dir!

    LG Janni

  4. Ein toller und so ehrlicher Artikel! Es freut mich richtig für dich, dass du deinen Weg gefunden hast und jetzt wieder alles machen kannst, was du willst.

    Ich hatte das Glück, in meiner Schwangerschaft mein Gewicht zu halten. Dies war aber nicht unbedingt mein Verdienst. In den ersten 4 Monaten war ich nämlich nur am kotzen und bis zur 30. Schwangerschaftswoche hatte ich noch immer mit der Übelkeit zu kämpfen. Zwei Wochen nach der Geburt hatte ich dann 10 Kilo weniger… Klingt jetzt erstmal toll, ist es aber eigentlich nicht. Denn ich bin auch mit einem extremen Übergewicht in die Schwangerschaft gestartet und habe jetzt immer noch damit zu kämpfen.

    Das Baby ist heute genau 5 Monate alt. Jetzt habe ich eigentlich keine Ausrede mehr, warum ich nicht endlich wieder mit dem Abnehmen starten sollte. Vielleicht war dein Artikel jetzt gerade mal der Weckruf, den ich brauche…

    • Liebe Katrin,

      vielen Dank für Deine Worte!
      Da hattest Du ja mit einer heftigen Übelkeit zu kämpfen, oh je.
      Ich finde, 5 Monate nach der Geburt braucht man sich noch nicht so unter Druck zu setzen, da hat man noch so viele andere Sorgen 🙂 Aber wie gesagt, helfen ja manchmal schon kleine Veränderungen im Alltag. Sollte mein Artikel hier wirklich gerade für Dich den Ansporn gegeben haben, wünsche ich Dir ganz viel Erfolg und freue mich, wenn Du vl. mal eine Rückmeldung zu Deinem Weg gibt’s. das finde ich sehr spannend 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Lotti

  5. Huhu Lotti 🙂

    Wow, das ist ziemlich cool, danke für die tollen Tipps.

    Ich habe durch die Schwangerschaft von der Perle zwar kaum zugenommen, 2 Jahre später dann aber durch ein bestimmtes Medikament. Ich habe mich schrecklich gefühlt. und zwar wie bei dir nicht, weil ich mich fett gefühlt habe, sondern weil ich mich einfach unfit gefühlt habe. Die Pfunde purzelten nach der Medi-Umstellung dann wie von selbst, aber meine Fitness habe ich schmerzlich vermisst.
    Das alles hat sich dann geändert als ich mit meiner Freundin anfing zu walken. Eigentlich war es um Stress abzubauen…aber schnell packte mich der Ehrgeiz und aus walken wurde laufen und aus 1 Mal die Woche wurden drei, vier oder sogar fünf Mal. Und ich habe es geliebt. Nun bin ich Schwangerschaftsbedingt in laufpause, aber nach der Schwangerschft bzw Rückbildung möchte ich schnell wieder anfangen. Es tat mir einfach so gut, ich war ausgeglichener, fitter, glücklicher.

    So muss jeder seinen Weg finden, denke ich. Mir fällt es sehr schwer an meiner Ernährung etwas zu ändern (die ohnehin eigentlich schon recht gesund ist…) aber dafür beflügelt mich das Laufen immens. Es ist wie ein Urlaub im Alltag.

    • Liebe Perlenmama,

      vielen Dank fürs Teilen Deiner Erfahrungen. Super, dass Du im Laufen eine Bereicherung für Dich und Deinen Alltag gefunden hast! Bei mir ging es auch ganz schnell, dass mich der Sport richtig süchtig machte. Allerdings hatte ich krankheitsbedingt eine lange Pause und dann wieder reinzukommen ist wieder schwer.

      Ich wünsche Dir, dass Du trotz Baby und Kind genügend Zeit im Alltag findest Laufen zu gehen <3

      Liebe Grüße
      Lotti

  6. Silke on said:

    Liebste Lotti, herzlichen Glückwunsch! Ich glaub, das Wichtigste ist wirklich, den Hintern hochzubekommen und nicht die Couch sich dazwischen schieben zu lassen. 😉
    Ich kämpfe zwar nicht mit meinem Gewicht, allerdings habe ich trotzdem seit der ersten Schwangerschaft körperlich ganz schön abgebaut. Wie du sagst: Auf einmal gehorcht dein Körper dir nicht mehr. Bestimmte Sachen klappen einfach nicht mehr. Komisch, dass wir Frauen immer die für uns schlimmsten anzunehmenden Trigger brauchen, um den Hintern hochzukriegen.
    Mach auf jeden Fall weiter so!!!! Klasse!

  7. Liebe Lotti, vielen Dank für deinen spannenden Erfahrungsbericht! 20kg in 7 Monaten sind echt eine gewaltige Leistung! Respekt! Wie du weißt, bin ich ja auch gerade am Abspecken und teile meine Hochs und Tiefs auf dieser Reise mit meinen Bloglesern. Mein Problem ist in erster Linie, dass ich ein absoluter Stressesser bin und dann oft zur Schokolade greife, obwohl ich es eigentlich besser weiss. Ich habe mich schon seit der Teeniezeit viel mit Ernährung befasst und auch erst Ökotrophologie studiert, bevor ich wegen der beruflichen Perspektiven auf BWL umgeschwenkt bin. Theoretisch weiss ich also, wie es funktioniert. Aber praktisch macht mir oft meine Psyche einen Strich durch die Rechnung. Vom HIT-Training habe ich auch nur Positives gehört. Das will ich unbedingt ausprobieren! Liebe Grüße von Mary

    • zickleinLotti on said:

      Liebe Mary,

      Dein Weg auf dem Blog ist auch unheimlich spannend und deswegen sei hier noch mal gesagt, wer weitere ehrliche Erfahrungsberichte zum Thema Abnehmen lesen möchte, der sollte mal auf Deinem Blog verbeischauen : http://www.federfarbenfee.de/

      Bei mir sind es auch immer wider die Süßigkeiten, die meine Willenskraft herausfordern. Deswegen war für mich auch der einzig und richtige Schritt die Dinger im Laden zu lassen. Denn besonderen Appetit hatte ich immer am Abend darauf und dann war eben nichts da! 😉

      Ich wünsche Dir auf Deinem Weg weiter viel Erfolg <3

      Liebe Grüße
      Lotti

  8. Deine Gechichte klingt so ähnlich wie meine! Ich habe jeweils auch weit über 20kg zugenommen, hab während der Stillzeit nach den ersten paar Kilos am Anfang fast nix weiter abgenommen, hatte nach dem Abstilen der ersten das Ausgangsgewicht halbwegs wieder hinbekommen.
    Nach dem Abstillen der zweiten und durch einen begonnenen Bürojob ging die Waage eher nach oben und irgendwann habe ich auch die Reißleine gezogen.

    Ich fand das ersetzen von Malzeiten durch Proteinshakes für mich am alltagstauglichsten auch wenn das schon sehr große Disziplin bedarf. Dadurch und durch 3x wöchentlichen Fitnessstudio Besuch habe ich in wenigen Monaten 12kg abgenommen und bin nun unterhalb des ursprünglichen Ausgangsgewichts. Ich war aber auch vorher nicht mega dick, aber doch kräftig 😉

    Liebe Grüße,
    Uta

  9. Pingback:Von Basteleien, Diäten und freaky Smothies! Unser Wochenende in Bildern! - Zicklein & Böckchen

  10. Hallo…
    Ich habe jetzt gerade deinen block gelesen,und habe nur gestaunt….!!👍🏻
    Toll,gratuliere…!!!
    Ich habe vom letzten februar 16-sept 16 rund 18 kg abgenommen,weil wir heirateten ende september 16…
    Anfangs gewicht war 105.3…
    Jetzt heute habe ich wieder 12kg mehr auf der waage…😔
    Depriemierend…!!!
    Habe jetzt wieder angefangen auf dem trampolin,und mein stepper….
    Und jetzt was ich gerade gelesen habe,motiviert mich auch wieder….😉Liebe grüsse sabrina aus der schweiz🤗

    • Liebe Sabrina,

      vielen Dank für Dein liebes Feedback! Hast Du es auch schon einmal mit Krafttraining in Verbindung mit dem HIIT versucht? Damit habe ich wirklich schnelle und viel bessere Erfolge erzielt, als mit jedem Ausdauertraining. Sowohl was das Abnehmen, als auch die Stärkung der Ausdauer betrifft. Das kann ich also sehr empfehlen!

      Liebe Grüße und viel Erfolg auf Deinem Weg
      Lotti

  11. Hi Lotti.
    Gerade est gefunden. Hab das selbe Problem wie du: 2 Kinder und hatte auch das Gefühl dass ich den Kids kaum nach laufen konnte. Ich mache beruflich viel Nachtdienst was mich nicht unbedingt motivierte.
    Jetzt Pumpe ich auch – und zwar mache ich crossfit und tabata. Mein Gewicht sinkt zwar nicht, meine Figur verändert sich jedoch radikal! 1 kleidergröße weniger! Ich bin fitter und bekomme auch von vielen Leuten Komplimente für meine Abnahme. Um die Ernährung noch etwas besser in den Griff zu bekommen, überlege ich mich bei Sophia Thiel anzumelden!

    • Hi Mel,

      das klingt super! Und Muskeln wiegen ja auch mehr als Fett. Im Endeffekt ist eh viel wichtiger, was Dein Körpergefühl und nicht was die Waage sagt 😉

      Ich kann das Programm sehr empfehlen, bei mir hat es super funktioniert. Auch, wenn ich nicht alle Rezepte mochte. Aber 12 Wochen kann man es durchhalten 😀

      Ich drücke Dir die Daumen für Deinen weiteren Weg zum Wunschgewicht!

      Alles Liebe
      Lotti