Familiengarten Eberswalde – Eure Stadt mit Kind


Vor einigen Wochen habe ich Euch auf Instagram und Facebook schon einmal einen kleinen Einblick in einen unserer Familienausflüge während des Sommers gewährt. Im Rahmen meiner Blogparade „Eure Stadt mit Kind“ möchte ich Euch dieses Ausflugsziel heute näher vorstellen, denn es ist wirklich sehenswert!

Der Familiengarten Eberswalde – Ein Erlebnis für Alle!

Die Stadt Eberswalde in Brandenburg ist bei Familien vor allem bekannt für ihren wunderschönen Tierpark! Eberswalde hat aber noch mehr zu bieten. Neben einer großen Indoorspielwelt, dem Fitolino, ist der Familiengarten Eberswalde ein toller Geheimtipp für Touristen und absolut empfehlenswert.

Das wunderbare an dem Park ist, dass hier Kultur und Spaß, Industrie und Märchen aufeinandertreffen und für jeden Geschmack etwas bieten!

Aber von vorn.

Die Anreisemöglichkeiten zum Familienpark sind so vielfältig wie die Angebote selbst. Für Pkw´s stehen kostenlose Parkplätze genau gegenüber des Eingangs zur Verfügung. Man kann aber auch bequem per Bahn anreisen und dann in einer der beiden Buslinien steigen, die bis zum Familiengarten fahren. Genauso gut ist der Familiengarten aber auch mit dem Rad und sogar dem Boot erreichbar! Genauere Informationen zur Anreise findet Ihr hier:  http://www.familiengarten-eberswalde.de/anreise/

Und auch bei den Preisen kann man für das Angebot nicht meckern, wie ich finde. Pro Erwachsenen zahlt man für eine Tageskarte 4,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro. Kinder bis 3 Jahren besuchen den Garten kostenlos, Kinder bis 17 Jahren zahlen 2,00 Euro.

Wir waren also mit 10,00 Euro für den ganzen Tag und mit der ganzen Familie dabei. Dafür sind aber auch, im Gegensatz zu vielen anderen Freizeitparks und -angeboten, alle Attraktionen im Garten kostenlos!

Nachdem wir den Eingang passierten, studierten wir erst einmal die Übersichtskarte, die wir dort erhalten hatten.

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Wie Ihr seht gibt es dort einiges zu entdecken. Dabei beschäftigt sich der erste Teil des Geländes zunächst mit der Industriegeschichte und bietet entsprechende Angebote. Im hintern Teil, dem Waldgelände, wird es dann märchenhaft und natürlich mussten wir dort zuerst hin!

Märchenwald

Also begaben wir uns gleich auf die Suche nach dem Zarenschloss!

Das war glücklicherweise gar nicht so schwer zu finden, allerdings mit Kinderwagen auch zunächst einmal nicht ganz so leicht zu erreichen. Während die Kinder und der Märchenprinz den direkten Weg über die schmale Brücke nahmen,

img_20161028_1232511nahm ich mit dem Kinderwagen einen kleinen Umweg in Kauf um zum Ziel zu gelangen.  An dieser Stelle sei einmal gesagt, dass der gesamte Garten barrierefrei und somit alle Attraktionen mit Kinderwagen und Rollstuhl theoretisch erreichbar sind. Da die Wege an einigen Stellen aber doch recht schmal waren und viele Attraktionen nur über Brücken, Klettergerüste oder enge Gänge genutzt werden konnten, gibt es für Rollstuhlfahrer hier definitiv einige Grenzen, was die Teilhabe am Spiel und Spaß betrifft!

Das Zarenschloss war dann wie ein riesiges Klettergerüst.

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Nachdem man sich erst einmal durch Labyrinth artige Gänge von außen bis ins Innere zum Schloss durchwuseln musste, war dieses schließlich nur durch den Aufstieg über wackelige Kettenleitern begehbar. Für das Zicklein bereits die erste größere Herausforderung. Und auch für uns, mit dem Böckchen im Gepäck, nicht ganz einfach zu meistern. Die Kettenleitern kamen uns dann immer wieder ins Gehege, bis wir endlich die Spitze des Zarenturms erreichten. Hier wartete dann die nächste Herausforderung, denn runter ging es nur über eine dunkle Tunnelrutsche. Gar nichts für das Zicklein, aber da musste sie durch 😉

Weiter ging es zur Hexenküche,

img_20161028_1232271wo tatsächlich eine fies aussehende Hexe in einer dunklen Küche mit Tieren und Zaubertränken auf uns wartete und uns mit einem gespenstischem Lache im Inneren ihres Hauses erschreckte! 😀

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Schnell flüchteten wir wieder in den Wald und „flogen“ auf dem Fliegendem Teppich weiter zum Hexenhaus von Baba-Jaga.

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Dort konnte nach Herzenslust geklettert und gekrabbelt werden.

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Und weil die Kinder danach immer noch Energie hatten, tobten wir anschließend auf dem daneben liegendem Drachenspielplatz und flogen im Drachenmobil,

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schaukelten auf der Riesenschaukel, die ein richtiges Kribbeln im Bauch verursachte,

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und erkundeten leere Dracheneier.

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Anschließend überkam uns dann aber doch der Hunger und wir machten uns auf die Suche nach einer geeigneten Nahrungsquelle.

Davon gibt es im Familiengarten zwei: einmal ein Imbiss, direkt an der Freilichtbühne, auf der man zu verschiedenen Veranstaltungen kulturelle Unterhaltung wie Musikaufführungen und Theaterspiele genießen kann, sowie das „Restaurant zum Schleusenkrug“, das direkt am Finow Kanal liegt. Dort kann man unter großen Sonnenschirmen im Biergarten sitzen und dem Schleusenrauschen zuhören.

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Auf der Speisekarte stehen neben hausgemachten Flammkuchen aus dem Steinofen auch typische Gerichte wie Schnitzel, Pommes und Salat. Alles zu moderaten Preisen.

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Frisch gestärkt drehten die Kinder erst mal eine Runde auf ein paar rollenden Schaukelpferden an der Freilichtbühne.

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Das war die einzige Attraktion, die extra bezahlt werden musste, da sie kein fester Bestandteil des Gartens war, sondern von einem Privatanbieter gestellt wurde.

Danach tobten wir eine gefühlte Ewigkeit auf dem nahegelegenem Holztierzoo mit Seilrutsche.

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Und kühlten uns ein bisschen am Springbrunnen ab.

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Ich wagte mich dann sogar die Riesenrutsche an der Kranbahn hinunter. Eine rasante Abfahrt war das, kann ich Euch sagen!

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Da sich der Tag so langsam dem Ende zuneigte, beschlossen wir zum Schluss noch dem Industrieteil des Gartens einen Besuch abzustatten.

Dort gab es unter anderem die größte Taschenuhr der Welt zu bestaunen, in der eine kleine Modeleisenbahn ihre Runden drehte.

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Sowie ein furchtbar großes Krokodil, das sich im Kanal versteckte.

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Außerdem konnten man dort kostenlos Kettcar fahren und auf einem Tretboot durch die dunklen Kanäle der Betriebsarchen schippern.

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(Bildquelle: http://www.familiengarten-eberswalde.de/attraktionen/tretbootfahren-in-den-betriebsarchen/ ; 2016-10-19)

Auch diese Fahrt war kostenlos und total spannend! Auf jedem Tretboot gibt es drei Sitzplätze, einen vorn an der Spitze und zwei hinten. Das Böckchen nahmen wir auf den Schoß. Da die Gewölbe sehr tief sind, bekommt man am Start einen Schutzhelm, damit man sich nicht am Kopf verletzen kann. Was es allerdings nicht gibt, ist eine Schwimmweste. Die hat mir für die Kinder definitiv gefehlt, denn in den Gewölben war es trotz diffuser Beleuchtung so dunkel, dass wir die Kinder im Falle eines Sturzes wahrscheinlich nicht wiedergefunden hätten. Wer diese Fahrt also auch mit Nichtschwimmern nicht  verpassen möchte, der sollte unbedingt Schwimmflügel oder Rettungswesten einpacken! Dann ist es wirklich ein Spaß, allerdings auch eine ganz schöner Beziehungstest! Ihr werdet sehen 😉

Damit endete für uns dann der Spaß im Familiengarten Eberswalde. Alle Attraktionen haben wir an einem Tag nicht geschafft. So verpassten wir zB die Gelegenheit den Montage-Eber-Kran zu besteigen und die Aussichtsplattform darauf zu genießen.

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Auch das Brennessellabyrinth und die Stadthalle verpassten wir. Das macht aber nichts, denn wir werden im nächsten Jahr definitiv noch einmal hinfahren und einen Familientag dort genießen. Ich freue mich jetzt schon darauf!

Liebe Grüße

Eure Lotti

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Adresse: Familiengarten Eberswalde
Tourismuszentrum Information
Am Alten Walzwerk 1
16227 Eberswalde

Öffungszeiten:

Der Familiengarten Eberswalde ist vom 01.04. bis zum 31.10. durchgehend in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Die Tourist-Information im Familiengarten hat ganzjährig dienstags und mittwochs jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Gut zu wissen: Bollerwagen können für 3,- Euro Leihgebühr pro Tag zzgl. 20,- Euro Kaution geliehen werden. Außerdem gibt es eine kostenfreie Bereitstellung von Rollstühlen. Bitte im Vorfeld telefonisch Reservieren!

Hinweis: Hunde an der Leine sind im Familiengarten erlaubt!

Mehr zum Familiengarten Eberswalde erfahrt Ihr auf der Homepage:

http://www.familiengarten-eberswalde.de/

 

 

 

 

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