2-Kind-Traumfamilie? Warum das Idealbild auch nicht immer ideal ist!


Theoretisch sind wir wohl der Inbegriff der perfekten Familie!

Mann + Frau, Studium/Ausbildung, verheiratet, 2 Kinder bekommen, im perfekten Alter zwischen 25 und 35 Jahren und mit angemessenem Altersabstand von 3-5 Jahren Junge + Mädchen, Haus, solides Einkommen.

Alles da! Es gibt nichts zu meckern! Theoretisch …!

Ich weiß nicht, wie oft ich schon gehört habe, wie perfekt unser Leben zu sein scheint, und das wir alles richtig gemacht haben. Sogar die Tatsache, dass wir es geschafft haben bei 2 Kindern und einer 50:50 Chance der Welt einen Jungen und ein Mädchen zu schenken wurde bereits vielfach honoriert und anerkannt. Bitte, gerne!

Mit unserem Familienmodell passen wir scheinbar ideal in die Ansprüche der Gesellschaft:

Steuererleichterung nur für ein verheiratetes Paar? Sind wir!

Familienkarten im Zoo für 2 Erwachsene und 2 Kinder? Passt!

Wir besitzen mehrere Bilderbücher, in der die Familien genau unserem Abbild entsprechen. Inklusive der Haarfarbe. Insofern könnte man uns wohl tatsächlich als Bilderbuchfamilie bezeichnen ^^

Und natürlich ist das Familienleben mit unseren Kindern und Jobs wunderschön! Trotzdem ist bei uns nicht alles perfekt und wir haben genauso mit Problemen und Vorurteilen zu kämpfen, wie jede andere Familie auch.

Ich kann sie nicht mehr hören, solche Sätze wie: „Ihr müsstet doch wunschlos glücklich sein! Ihr habt alles, was man sich nur wünschen kann!“, „Ihr habt einen Jungen und ein Mädchen bekommen – perfekt! Jetzt braucht Ihr ja kein Kind mehr!“ etc.

Wir haben das scheinbare Ideal erreicht, jetzt gilt es dieses zu halten und bloß nichts zu verändern.

Dabei bedeutet Familie doch so viel mehr, als nur diese nackten Fakten. Trotzdem sind wir alle vier individuelle Menschen mit Bedürfnissen und Träumen, die wir zurück stecken müssen. Mit Problemen und Ängsten, die nicht einfach verschwinden weil wir scheinbar alles erreicht haben, was es zu erreichen gibt. Trotzdem gibt es Streit und Unsicherheit, finanzielle Engpässe und Stress.

Hier kommen einmal 5 Fakten über die ideale Familie, die nicht den klassischen Klischees entsprechen!

5 Fakten über gesellschaftlich ideale Familien, die nicht immer ideal sind!

1. 2 Kinder sind ideal, Einzelkinder verzogen und Sandwichtkinder arm dran

Das böse Klischee über die verwöhnten und egozentrischen Einzelkinder ist wohl jedem bekannt. Das das nicht immer stimmt, wurde allerdings auch schon in mehreren Studien nachgewiesen.

Genauso gibt es die weitläufige Meinung, dass Geschwisterkinder sich gegenseitig in ihrer Entwicklung beflügeln und sehr viel sozialer sind, als Einzelkinder. Daher auch die Idee der altersgemischten Gruppen im Kindergarten.

Das auch das nicht immer stimmt, und altersgemischte Gruppen nicht so viele Vorteile bringen, wie man vielleicht vermutet, ist ebenfalls nachgewiesen (siehe dazu auch: Vor- und Nachteile einer weiten Altersmischung im Kindergarten).

Seit dem das Böckchen auf der Welt ist, sind wir Eltern nicht mehr in der Überzahl. Früher konnte sich einer mit dem Zicklein beschäftigen, während sich der andere ausruhen und neue Kraft schöpfen oder den Haushalt erledigen konnte. Heute ist das nicht mehr so. Allein das zu-Bett-bringen beansprucht uns beide für min. 1 Stunde, da jeder ein Kind ins Bett bringt.

Und da das Zicklein und das Böckchen fast 4 Jahre auseinander liegen, gibt es auch kaum Beschäftigungen, die sie beide gerne mögen. Man kann ihnen also nicht gleichzeitig ein Buch vorlesen, ein Brettspiel spielen oder eine CD anhören. Noch nicht zumindest! Oft werden Eltern mit 2 Kleinkindern mit geringem Altersabstand bemitleidet, jedenfalls habe ich das so erlebt.  Dabei kann das doch auch unglaubliche Vorteile haben 🙂

Die individuelle Eltern-Kind-Interaktions-Zeit ist erheblich beschränkt, im Vergleich zu der Zeit, als nur das Zicklein auf der Welt war. Oft haben der Märchenprinz und ich deswegen ein schlechtes Gewissen. Denn wir werden das Böckchen wohl nie so fördern können, wie wir es beim Zicklein getan haben.

Auch das Vorurteil, dass sich die Kleinen in ihrer Entwicklung ein Beispiel an den Großen nehmen stimmt nur bedingt. Denn das Zicklein ist in ihrer Entwicklung soweit fortgeschritten, dass das Böckchen gar keine Chance hat ihr nachzueifern. Er orientiert sich also auch an seinen Spielkameraden in der Kita.

Und als sozial kompetenter nehme ich das Zicklein seit der Geburt ihres Bruders auch nicht unbedingt wahr (das war sie eigentlich ja schon immer!). Jetzt habe ich manchmal eher das Gefühl, sie achtet jetzt noch mehr darauf nicht zu kurz zu kommen und sich einen Vorteil zu verschaffen 😀

Geschwisterchen zu haben ist eine tolle Sache. Aber ohne Geschwister aufzuwachsen schadet sicherlich auch nicht und auch mit 3 oder mehr Kindern müssen die Mittleren nicht zwangsläufig mehr zurück stecken, als die anderen.

2. Junge, Mädchen – Einer kommt immer zu kurz!

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass ein 2. Kind den Eltern automatisch mehr Ruhe bringt, da sie von Natur aus unterschiedlich sind.

Das stimmt! Auch wenn Kinder im selben Haushalt aufwachsen und die selben Gene in sich tragen, können sie sehr unterschiedlich sein. Dazu habe ich auch schon einmal einen Post geschrieben: Typisch Junge, typisch Mädchen – Meine Kinder sind wie Tag und Nacht.

Fakt ist aber auch, dass unterschiedliche Charaktere auch unterschiedliche Bedürfnisse hervor bringen. Da unsere Kinder tatsächlich typisch Mädchen, typisch Junge sind, liegen ihre Bedürfnisse und Interessen auch oft weit auseinander. Dazu kommen die Bedürfnisse, die wir als Eltern und als Mann bzw. Frau haben.

Da kommt zwangsläufig immer einer zu kurz und manchmal wünschte ich mir, wir hätten 2 Mädchen oder 2 Jungen, oder auch mehr Kinder, mit ähnlichen Interessen (auch, wenn das gleiche Geschlecht dafür keine Garantie ist) um ihren Bedürfnissen gerecht werden zu können.

3. Eine Scheidung ist formell nicht so einfach, wie eine Trennung!

Die Hochzeit ist der Inbegriff der absoluten Bindung und Hingabe in die Beziehung. Das sichere Zeichen dafür, dass man sich ein Leben lang für einander entschieden hat und die Beziehung wirklich ernst ist.

Das dem nicht immer so ist, brauche ich hier wohl nicht zu erwähnen.

Die Entscheidung für die Ehe bietet Eltern nicht nur (steuerliche) Vorteile, sondern kann im Trennungsfall ggü. Paaren, die nicht verheiratet sind, auch einige Nachteile bereithalten.

So kann man sich nicht so einfach wieder scheiden lassen, wie man sich vom Partner trennen kann.  Eine Scheidung wird erst nach 1 Jahr (Ausnahmen bilden individuelle Härtefälle) der nachweislichen Trennung rechtswirksam und kann ausschließlich durch eine richterliche Entscheidung erfolgen. So lange sind Paare, zumindest formell, noch aneinander gebunden. Stimmt ein Partner der Scheidung nicht zu, wird die Scheidung sogar erst nach 3 Jahren der nachweislichen Trennung rechtswirksam.

Für Eltern kommt dazu, dass alle Kinder, die innerhalb einer bestehenden Ehe geboren werden, automatisch als Kinder der Ehegatten angesehen werden und beide automatisch das Sorgerecht erhalten.  Sollte die Mutter also innerhalb einer bestehenden Ehe ein Kind von einem neuen Partner bekommen, gilt trotzdem der Ehemann als gesetzlicher Vater. In diesem Fall müsste dann die Vaterschaft erst angefochten werden, um den biologischen Vater auch rechtlich zum Vater zu machen (eine Vaterschaftsanerkennung reicht also nicht aus).

4. Finanzielle Unabhängigkeit mach nicht freier!

Ja, natürlich ist es schön, dass der Märchenprinz und ich beide einen guten Job haben und ein solides Einkommen erzielen, mit dem wir (über)leben können.

Aber es ist auch anstrengend sich ständig zwischen Familie und Arbeit zu zerteilen, manchmal beidem nicht gerecht werden zu können und irgendwie immer ein schlechtes Gewissen zu haben. Ein schlechtes Gewissen, weil das Kind krank ist und man deswegen nicht arbeiten gehen kann. Ein schlechtes Gewissen zu haben, weil das Kind Schnupfen hat, man aber nicht mit ihm zuhause bleiben kann. Ein schlechtes Gewissen zu haben, weil man den Auftritt in der Schule verpasst. Ein schlechtes Gewissen zu haben, weil man übermüdet ist…

In unserer Gesellschaft ist das angewiesen sein auf finanzielle Unterstützung verpönt. Alles sollte man aus eigener Kraft schaffen und nur hart Erarbeitetes lohnt der Anerkennung. Auch, wenn ich gern zur Arbeit gehe, manchmal wünschte ich mir trotzdem, ich könnte zuhause bleiben und mich ganz auf das Haus und die Kinder konzentrieren. Dafür bräuchte es aber definitiv mehr finanzielle Unterstützung, denn das Kindergeld wiegt nicht einmal ansatzweise die Kitakosten auf!

Politisch und gesellschaftlich anerkannt ist dieser Weg auf jeden Fall meist nicht (Lies dazu auch gerne meinen Artikel: „Darf man heute noch Hausfrau sein?“).

5. Männer kommen vom Mars, Frauen von der Venus!

Versteht mich nicht falsch, ich liebe den Märchenprinz und das er immer für uns da ist. Aber manchmal ist es einfach auch so, dass einiges leichter zu entscheiden wäre, würde man es alleine entscheiden können.

Ich habe z.B.  eine Freundin, die sich ganz bewusst dafür entschieden hat, mit ihrer Tochter allein zu leben. Sie hatte von Anfang an kein Interesse an einer Beziehung zum Vater. Und auch trotz der Beziehung zu ihrem neuen Freund, mit dem sie seit fast 5 Jahren liiert ist, bewahrt sie sich und ihrer Tochter ein eigenes Leben. Sie sagt oft, sie sei froh, dass sie die Entscheidungen für ihr eigenes Leben und das ihrer Tochter ganz alleine treffen kann. Und sie habe viel weniger Streit mit ihrem Freund, als Paare, die zusammenleben würden 😉

Ich glaube, so ganz Unrecht hat sie da wohl nicht. Auch, wenn ich finde, dass der Märchenprinz und ich eine weitgehend harmonische Beziehung führen, so streiten wir uns doch auch über Entscheidungen bezüglich der Kinder oder weil wir ganz einfach gestresst sind. Da kann sich keiner von uns beiden zurückziehen.

Ebenso verhält es sich mit finanziellen Entscheidungen. Wir haben zwar unterschiedliche Einkommen, trotzdem gibt es nicht SEIN oder MEIN Geld, sondern wir erwirtschaften alles gemeinsam für UNSERE Familie. Daher besprechen wir auch jede Ausgabe gemeinsam und müssen eben auch mal Kompromisse eingehen.

Wir ticken in einigen Dingen sehr unterschiedlich – eben manchmal typisch Frau, typisch Mann, und müssen beide Meinungen und Ansichten irgendwie unter einen Hut bekommen. Das ist manchmal gar nicht so einfach.

Ich würde mit meiner Freundin dennoch nicht tauschen wollen, auch wenn sie glücklich ist. Aber eine Partnerschaft hat trotzdem nicht nur Vorteile, genauso wenig, wie das Leben als Alleinerziehende nur Nachteile hat.

Die ideale Familie ist also durchaus nicht immer ideal und es herrscht auch hier nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen! Familie ist einfach so viel mehr, als „Mutter-Vater-Kind“. Sie ist bereichernd, sie ist aufregend, sie ist chaotisch, anstrengend, wunderbar, beängstigend … . Egal, in welcher Konstellation. Ob als alleinerziehende Mama, als Großfamilie, als Patchworkfamilie, als gleichgeschlechtliches Ehepaar, als kinderloses Paar oder, oder, oder.!

Edit: Da ich aus aktuellen Anlässen leider eine Blogpause einlegen muss, kann ich diese Blogparade  nicht so durchführen und moderieren, wie ich es gerne möchte. Daher muss ich sie schweren Herzens absagen! Solltet Ihr allerdings bereits einen Beitrag zum Thema geschrieben haben, verlinke ich Euch trotzdem gern. Schickt mir Euren Link einfach an zickleinundboeckchen@web.de.

Du möchtest auch etwas zum Thema Familie berichten? Was bedeutet Familie für Dich? Begegnen Dir und Deiner Familie auch Vorurteile, weil Du z.B. sehr jung Mutter geworden bist, Ihr vegan lebt, oder Ihr unverheiratet seid? Möchtest Du über  ein wichtiges familiäres Thema aufklären oder einfach von Deinen (familiären) Träumen berichten?

Schreibe darüber und werde Teil meiner Blogparade „Das ist Familie!“ Egal, ob Du dafür einen eigenen Blogpost schreibst, einen alten Post hast, der zum Thema passt, oder einfach hier in den Kommentaren dazu berichten möchtest! Ich freue mich über jeden Beitrag, denn ich wünsche mir, dass diese Blogparade so bunt und vielfältig wird, wie das Thema Familie!

Weitere Infos zur Teilnahme an der Blogparade findest Du hier: Blogparade

Ich freue mich auf Eure Beiträge und Euer Feedback!

Liebe Grüße

Eure Lotti

 

 

 

 

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8 comments on “2-Kind-Traumfamilie? Warum das Idealbild auch nicht immer ideal ist!

  1. Lass dich nicht runterziehen. Die anderen sind mit irgendetwas in ihrem Leben unzufrieden, deshalb unterstellen sie dir das unendliche Glück. Suche deswegen keine Gründe, warum du auch unzufrieden sein könntest. Letztlich ziehen dich diese Menschen nur runter; das ist sinnlos. Erfreue dich einfach an deiner Family und lass die anderen reden 😉

    • Liebe Schokominza,

      vielen Dank für Deine Worte! Tatsächlich hatte ich in letzter Zeit häufiger das Gefühl mich für irgendetwas rechtfertigen zu müssen. Aber Du hast natürlich recht und so sollte es nicht sein müssen.

      Liebe Grüße
      Lotti

  2. Silke on said:

    Liebe Lotti, ein toller Beitrag. Ich habe durchaus verstanden, wie du es meinst, dass du weder meckern noch dich ausheulen möchtest, wie schwer du es doch hast. Ich muss gestehen, dass ich – wahrscheinlich wie du – immer ein unglaublich schlechtes Gewissen habe, wenn ich doch mal meckere. Denn wie du sagst: Wir haben ja nichts zu meckern, wir haben einen tollen Mann, zwei gesunde Kinder und gute Jobs. Es ist alles perfekt. Gerade von der älteren Generation höre ich immer wieder, wie gut wir es doch haben und dass früher alles viiiieeel schwerer war. Ich glaube nicht, dass es irgendwer schwerer oder leichter hatte oder hat. Es verlagert sich einfach vieles.
    Ich werde oft um meine Selbstständigkeit „beneidet“, denn ich hab es ja so leicht, mir meine Zeit frei einteilen zu können. Das kann ich nicht mehr hören. Klar, habe ICH mich dafür entschieden. Klar habe ich den Luxus, meine Kinder auch mal nachmittags zu holen, um mit ihnen zum Sport zu gehen, oder sie einen Tag ganz zu Hause zu lassen, wenn mir mal kein Abgabetermin im Nacken sitzt. Aber die Schattenseiten sehen viele nicht: wie penibel Urlaub und Gehalt geplant werden müssen, dass ich eigentlich nie krank sein darf, weil ich natürlich immer krank bin, wenn der Schreibtisch mehr als voll ist, und ich von meinen Kunden dafür wohl kaum Verständnis erwarten kann, und dass ich auch am Wochenende und vor allem im Urlaub nie hundertprozentig abschalten kann, weil irgendwie doch immer Arbeit durchdringt. Irgendwie trägt doch jeder seinen Ballast und daher verstehe ich deinen Artikel durchaus so, wie er wohl gemeint ist: Man sollte seine Mitmenschen einfach mal fragen, wie es ihnen geht, anstatt ihnen zu predigen, wie dankbar sie doch sein sollten.

    • Liebe Silke,

      vielen Dank für Dein Feedback. Tatsächlich hast Du das toll in Worte gefasst. Man sollte eben immer hinter die Kulissen schauen und Vorurteile hinterfragen. Eine Mutter, die ihr Kind im Laden mal anschreit ist nicht gleich eine schlechte Mutter. Das ist EINE Momentaufnahme und nur eine Facette. Und alles hat seine Vor- und Nachteile. Wie DU es auch mit Deiner Selbstständigkeit beschreibst. Hat man „nur“ ein Kind muss es unbedingt ein Geschwisterkind haben, hat man 2 Mädchen braucht man noch ein drittes, damit man noch einen Jungen hat, oder sollte lieber keins mehr bekommen, nach dem Motto: „Habt Ihr nicht Angst, dass es wieder ein Mädchen wird? Der arme Papa, mit vier Frauen zuhause!“ etc.
      Irgendwie hat immer jeder seine Meinung und seine Vorurteile. Ob nun negative oder eben die, dass alles perfekt sein müsste, weil man perfekt in das Klischee passt 😉

      Liebe Grüße
      Lotti

  3. Otta on said:

    liebe Lotti,was dein Artikel sehr schön unterstreichen, ist die Tatsache,dass ein Urteil von außen stets nur subtil sein kann.In der Aussage : „es müsse einem doch gut gehen“ schwingt immer Neid mit. es gibt keine Notwendigkeit Glück zu rechtfertigen.Bleib einfach so,wie du bist. freue mich auf viele weitere Beiträge von dir

  4. Ich bin entsetzt und habe etwas ganz anderes erwartet als ich den Titel gelesen habe.
    So viel Mist habe ich selten auf einen Haufen gelesen.
    Und ich habe auch Mädel und Junge mit 4,5 Jahren Altersunterschied.
    Mir liest sich das unglaublich frustriert und unzufrieden. Und die Argumente gehen irgendwie gegen 0

    • Liebe Sue,
      das tut mir sehr leid, dass das bei Dir so rüber kam.Ich wollte hier um Gottes Willen nicht behaupten, dass ich unzufrieden bin mit meiner Fanilie! Was ich mit diesem Artikel sagen wollte ist, dass nicht immer alles perfekt ist, nur weil man vermeintlich dem Ideal entspricht. Es gibt einfach nicht die perfekte Familie bzw. Familienkonstellation. Aber in vielen Köpfen scheint es noch so zu sein und ich wollte nur aufzeigen, dass viele Vorurteile, z.B. Einzelkinder oder Sandwichtkinder haben es schwerer als Kinder mit nur einem Geschwisterchen etc … nicht der Wahrheit entsprechen, weil das eben individuell ist!
      Und alles hat seine Vor- und Nachteile.
      Oft entsteht bei mir auch der Eindruck, man dürfte sich nie über etwas beschweren, weil man alles hat, oder sich vl auch mehr, wie zB ein drittes Kind, wünschen.

      Liebe Grüße
      Lotti