Seit einigen Wochen ist es hier erschreckend ruhig auf de Blog! Der Dezember ist sowohl die besinnlichste, als auch die stressigste Zeit im Jahr.

Ein Termin jagdt den nächsten und alles konzentriert sich darauf, dass Jahr zu Ende zu bringen. Die Tage verfliegen regelrecht und eh wir uns versehen, ist die nächste Woche wieder rum.

Da ich es leider schon lange nicht mehr schaffe, einen regelmäßigen Wochenrückblick zu schreiben (diejenigen, die uns schon von Beginn an folgen erinnern sich vieleicht noch daran? ;)), wollte ich diese Woche unbedingt einmal bei den Freitatgsslieblingen der lieben Berlinmittemom mitmachen.

Die Freitagslieblinge sind meinen früheren Wochenrückblicken sehr ähnlich und super dafür geeignet, die letzten Tage noch einmal Revue passieren zu lassen und sich bewusst zu machen, was man eigentlich alles geschafft und erlebt hat.

Daher bekommt Ihr hier heute meine liebsten Rezepte, ein neues Lieblingsbuch und ein wenig Inspiration für den Dezember!

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Vor Kurzem habe ich auf mamasdaily.net einen Gastartikel entdeckt, der mich ziemlich tief getroffen und noch lange beschäftigt hat.

In dem Artikel schreibt eine Mutter über den Kindergeburtstag, den sie für ihren 5 Jahre alten Sohn ausrichtete. „Der erste Kindergeburtstag / Am Ende fühlt man sich einfach nur schlecht!

Im Großen und Ganzen dreht sich in diesem Artikel eigentlich alles darum, wie furchtbar sich die Kinder benommen haben und wie schlecht sie anscheinend von ihren Eltern erzogen wurden. Es ist die Rede von fleckigen Tischdecken, kaputten Möbeln und nicht aufgegessenem Essen.  Und ich kam nicht umhin mich beim Lesen die ganze Zeit zu fragen, was hat die Autorin eigentlich erwartet??? Was erwarten wir eigentlich mittlerweile alles von unseren Kindern und ihren Geburtstagsfeiern???

„Mein Sohn hat seinen fünften Geburtstag zum ersten Mal mit Freunden gefeiert. Ich war voller Vorfreude und Elan. Ich habe viel Zeit und Geld in die Feier investiert und hatte auch Spaß an der Arbeit. Nun ist die Feier seit einer Stunde vorbei und mir ist zum heulen zumute (…) Ich bin traurig, wütend, verletzt, beleidigt und genervt. Morgen werde ich mein Kind auch nicht in den Kindergarten bringen. Ich brauche Abstand von diesen Müttern und ihren Eltern, ich brauche Ruhe und ich muss nun so viel putzen, wie noch nie zuvor! „

Kindergeburtstage werden immer mehr zu einem gehypten Event, das kleine Budgets und Langeweile nicht kennt. Größer, bunter, lauter …!

Dabei kann man der Mama und Autorin wohl schlecht einen Vorwurf machen für ihre Enttäuschung über den Verlauf der von ihr so liebevoll geplanten Feier. Denn offensichtlich hat sie sich viel Mühe mit der Planung gemacht, um ihrem Sohn ein Fest zu bereiten, das mit all den anderen Eventfeiern mithalten kann.

Aber geht es bei diesen Feiern tatsächlich noch um die Kinder???

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