Auf geht’s in die Fahrradsaison: was einen guten Kinderfahrradanhänger ausmacht!


Gastartikel

Wenn die Temperaturen wärmer werden und der verbliebene Schnee schmilzt, dann beginnt es bei Fahrradfreunden bereits in den Beinen zu jucken. Sobald die Temperaturen steigen sieht man auch schon viele Eltern, die samt Kind im Fahrradanhänger unterwegs sind. Wer bei diesem Anblick selber mit dem Gedanken spielt, sich einen Kinderfahrradanhänger anzuschaffen, der sollte sich zunächst ausführlich informieren. Denn bezüglich Qualität, Sicherheit und Preise gibt es dabei enorme Unterschiede. Der folgende Gastbeitrag von Gerald Bacher, Betreiber des Informationsportals für Fahrradanhänger Zweiradkraft.com, klärt auf!

Die wichtigsten Vor- und Nachteile bei Fahrradanhängern

Kinderfahrradanhänger liegen voll im Trend. Wer genau hinsieht und sich mit dem Thema eingängig beschäftigt, wird schnell feststellen, dass die Anhänger den klassischen Fahrradsitz längst überholt haben. Im Vergleich zum Fahrradsitz überzeugen Fahrradanhänger für Kinder mit vielen Vorteilen:

  • Seitenaufprall- und Überrollschutz, sowie ein 5-Punkte-Gurt machen Anhänger wesentlich sicherer.
  • Sie bieten extrem viel Platz – sogar der Einkauf kann verstaut werden.
  • Für die Kinder ist ein Anhänger viel bequemer.
  • Vor allem bei längeren Fahrten ist der Komfort für Eltern und Kind nicht zu übertreffen.
  • Bei Familienurlauben mit Fahrrad ist der Anhänger kaum mehr wegzudenken.
  • Legt man Kindern ihr Lieblingsspielzeug mit bei, ist Langeweile so gut wie ausgeschlossen.
  • Es gibt auch Modelle für zwei Kinder!

Trotzdem schwören nach wie vor viele Eltern auf den klassischen Fahrradsitz und auch der hat im Vergleich zum Anhänger durchaus seine Vorzüge:

  • Ein Fahrradsitz ist schnell montiert und kann am Fahrrad befestigt bleiben.
  • Er braucht viel weniger Platz und ist schnell verstaut.
  • Im Vergleich ist der Sitz viel günstiger.

Jetzt, wo man die jeweiligen Vor- und Nachteile kennt, hat man sich wahrscheinlich schon auf eine Variante fixiert. Denn am Ende des Tages kommt es auf die eigenen Bedürfnisse und Gewohnheiten an, welches Produkt sich individuell besser eignet.

Eines kann man aber definitiv festhalten: wer gerne, viel und längere Strecken zurücklegt, wird langfristig mit einem Kinderfahrradanhänger mehr Freude haben. Vorausgesetzt man entscheidet sich für ein qualitativ hochwertiges Modell. Im Folgenden verraten wir, worauf genau man bezüglich Qualität bei Fahrradanhängern achten sollte.

Qualitätskriterien: was macht einen guten Kinderfahrradanhänger aus?

Fahrradanhänger sind kein günstiges Unterfangen, vor allem dann, wenn man auf ein hochwertiges Produkt setzt. Da man einen Anhänger aber in der Regel mehrere Jahre besitzt, macht es auf jeden Fall Sinn in ein teureres Produkt zu investieren. Die folgenden Faktoren unterscheiden gute von schlechten Produkten:

Preis: unter 500 Euro sind die Anhänger meist schlechter verarbeitet und weniger gut gefedert!

Marke: bekannte Marken wie Croozer und Thule sind zwar teurer, die Produkte sind dafür top!

Geringes Eigengewicht: das Ziehen eines Anhängers mit mehr als 15kg geht auf Dauer in die Beine.

Sicherheit: wichtig sind ein gut gepolsterter 5-Punkte-Sicherheitsgurt, Seitenaufprall- und Überrollschutz, sowie eine gute Sichtbarkeit in der Dämmerung. Außerdem schützt ein tiefer Schwerpunkt vor Kippen.

Schadstofffreiheit bei Materialien: das Toxproof Siegel und Stiftung Warentest Testurteile geben diesbezüglich Aufschluss.

Federung: Je hochwertiger die verbaute Federung, desto angenehmer ist die Fahrt für das Kind. Nimmt man Babys im Anhänger mit, ist das besonders wichtig, denn die schwache Wirbelsäule muss ausreichend geschützt sein. Für kleine Babys empfiehlt sich eine sogenannte Hängematte, da sie Stöße noch besser abfedert als eine gewöhnliche Babyschale.

Kleines Packmaß und Faltbarkeit: diese Faktoren sind besonders praktisch und unserer Meinung nach ein Muss!

Viel Stauraum: vor allem bei Fahrradreisen wichtig!

Große Laufräder: sie erleichtern das Treten und sind kraftsparend.

Weitere Features wie: UV-Filter in den „Fenstern“, Insektengitter, gute Sichtbarkeit nach Außen, ausreichende Belüftung des Innenraums.

Die Übersicht zeigt in der Tat, dass es eine Menge Faktoren gibt, auf die man vor dem Kauf achten sollte.

Unser Tipp: Lieber mehr Geld ausgeben und in ein teureres Produkt investieren. Daran hat man zum einen mehr Freude und bekannte, hochwertige Marken wie Thule lassen sich gebraucht zu einem wirklich guten Preis weiterverkaufen!

Ab wann dürfen eigentlich Babys mitfahren?

Weil die Frage immer wieder aufkommt und bei Eltern heiß diskutiert wird, möchten wir auch gerne darauf noch eingehen. Grundsätzlich gibt es keine gesetzlichen Regelungen diesbezüglich und Babys dürfen im Prinzip schon nach ein paar Wochen mitfahren. Erfahrungsgemäß ist das auch kein Problem, wenn man…

  • in einen hochwertigen Anhänger mit Top-Federung investiert.
  • idealerweise auf eine Hängematte setzt. Wie bereits erwähnt, federt sie Stöße noch besser ab und schützt so die empfindliche Wirbelsäule.
  • zusätzlich eine Nackenstütze oder wenn notwendig einen Sitzverkleinerer anschafft.
  • seinen eigenen Fahrstil anpasst und vorsichtig bzw. gemächlich fährt.
  • ausreichend Pausen einlegt und regelmäßig stehen bleibt, um sich mit seinem Baby zu beschäftigen.
  • Experten Tipp: den richtigen Reifendruck wählen! Weniger Luftdruck bedeutet noch bessere Federung!

Babys können also problemlos im Kinderfahrradanhänger mitfahren. Wichtig ist eben nur, dass man die aufgezählten Punkte verinnerlicht.

Fazit:

Ein Kinderfahrradanhänger ist eine wirklich tolle Sache für Familien, die gerne Zeit im Freien verbringen und auch nach der Geburt nicht auf das Radeln verzichten wollen. Hochwertige Fahrradanhänger sind sicher, praktisch und für Kinder besonders komfortabel. Wer beim Kauf auf die genannten Qualitätskriterien achtet, wird definitiv ein tolles Modell finden, an dem alle Beteiligten jahrelang große Freude haben werden!

Autor: Gerald Bacher

Gerald Bacher betreibt das www.zweiradkraft.com Informationsportal für Fahrradanhänger Zweiradkraft.com, auf dem sich interessierte Besucher über hochwertige Fahrradanhänger für Kinder, Hunde und Lasten informieren können. Gerald ist selber begeisterter Mountainbiker und verbringt in seiner Freizeit jede freie Minute auf seinem Fahrrad!

Facebook: https://www.facebook.com/zweiradkraft

 

 

 

Liebe Gerald, vielen Dank für Deinen sehr ausführlichen und informativen Artikel!

Seid Ihr auch so begeisterte Radfahrer und nutzt jede Gelegenheit für einen gemeinsamen Familienausflug auf zwei Rädern? Was bevorzugt Ihr: Kindersitz oder Kinderanhänger? Und für welches Model habt Ihr Euch entschieden und warum?

Liebe Grüße

Eure Lotti

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