Kindesentführung, Missbrauch, Gewalt! Wie schütze ich mein Kind am besten?


Dieses Video aus den USA schockiert tausende von Eltern:

Experiment Kindesentführung!

Joey Salads verdeutlicht in einem Experiment, wie einfach es ist, das Vertrauen von Kindern zu gewinnen.

HIER findet Ihr das Video dazu!

 

Wir alle kommen mit unseren Kindern irgendwann an den Punkt, an dem wir mit ihnen über die Gefahren im Alltag sprechen (müssen).

Viele Gefahrenquellen, wie z.B. der Straßenverkehr, umgeben uns täglich. Sie sind ständig präsent und wir integrieren die Aufklärung darüber meist ganz selbstverständlich in unseren Alltag und setzten klare Regeln fest, die sofort umgesetzt werden (wie z.B. nicht auf der Fahrbahnseite allein aus dem Auto zu steigen, an einer roten Ampel stehen zu bleiben etc.).

Das hat den Vorteil, dass unsere Kinder diese Regeln recht schnell und gut „begreifen“ und direkt an uns als Vorbildern lernen können (in der Sozialpädagogik spricht man hier auch von Modelllernen/Lernen am Modell) – auch wenn sie trotzdem noch nicht das selbe Gefahrenbewusstsein haben, wie die Erwachsenen.

Doch gibt es auch Gefahrensituationen, die, gerade für Kinder, nicht immer eindeutig erkennbar und auch von Erwachsenen oft schwer einzuschätzen sind.

Wie ist es z.B. mit dem Rentner, der schlecht zu Fuß ist und schwere Einkaufstüten tragen muss?  Sollte man dem nicht helfen?

Oder die nette Frau, die total im Stress ist und mal eben am Straßenrand aus ihrem Auto heraus nach dem Weg fragt? Soll man sie einfach stehen lassen?

Wann ist es okay zu helfen und wann sollte man sich lieber selber schützen?

Und wer ist eigentlich ein Fremder, und ab wann ist er kein Fremder mehr?

Natürlich sprechen wir alle mit unseren Kinder darüber, dass man Fremden nicht trauen sollte. Aber wer ist eigentlich ein Fremder und ab wann ist er kein Fremder mehr?

Ist nicht auch die Backwarenverkäuferin eigentlich eine Fremde, die so nett fragt, wie die kleine Süße mit den Zöpfen heißt?

Ist nicht auch der Handwerker ein Fremder, den Mama ins Haus lässt, weil er etwas reparieren soll? Wie ist das, wenn Mama nicht da ist und der Handwerker plötzlich vor der Tür steht, weil ganz dringend etwas repariert werden muss und die Mama gesagt hat, er solle es sofort machen, weil´s sonst zu spät wäre, obwohl Mama noch nicht Zuhause ist.

Und was ist mit dem netten Mann, mit dem Papa sich schon einmal auf dem Spielplatz unterhalten hat und der jetzt ganz niedliche kleine Katzenjunge Zuhause um die Ecke beherbergt?

Wir alle kennen den Druck, wenn jemand etwas von uns möchte. Uns um etwas bittet, in Zeitdruck ist oder uns unangenehme Konsequenzen ausmalt. Wir müssen dann schnell entscheiden, gut argumentieren, den anderen vielleicht vor den Kopf stoßen. Das fällt selbst den meisten Erwachsenen sehr schwer!

Eine solche Situation als Gefahr einzuschätzen und dann noch selbstsicher und richtig zu (re)agieren erfordert oft mehr, als ein Gespräch über hypothetische Szenarien. In der Theorie können Kinder die Bösewichte aus dem Fernsehen auch verhauen, ganz laut schreien oder einfach ihre erfundenen Superkräfte einsetzten (jeder Elternteil hat von seinem Kind bestimmt schon einmal Sätze á la: „Wenn ich Cinderella wäre, würde ich die blöde Stiefmutter einfach einsperren und weglaufen“ oder so ähnlich gehört).

Wie schütze ich mein Kind im Ernstfall?

Das Zicklein kommt in diesem Sommer zur Schule und wie die meisten Eltern machen wir uns Gedanken darüber, wie sie ihren Schulweg am besten zurücklegen soll – allein oder zusammen mit uns im Auto?!

Egal, für welche Möglichkeit wir uns letztendlich entscheiden, Fakt ist, sie wird nun ein großes Stück selbstständiger und wir müssen sie ein ganzes Stück weiter loslassen. Daher ist das Thema „Gefahr durch Fremde“ bei uns gerade auch sehr aktuell.

Nachfolgend möchte ich Euch daher einige „Sicherheitsmaßnahmen“ vorstellen, die wir für uns bisher gefunden haben.

1.) „Nein“ sagen können!

Wichtig ist, dass Kindern bewusst ist, dass ihr Körper ihnen gehört und das niemand sie zu etwas zwingen darf.

Dies sollte allerdings nicht nur schöne Theorie sein, sondern auch wirklich gelebt werden. Dazu gehört z.B. auch, dass Kinder nicht gezwungen oder überredet werden Zärtlichkeiten mit jemandem auszutauschen. Das kann der dicke Schmatzer von Tante Gerda sein oder sich auf den Schoß von Onkel Otto setzten zu müssen.

Wenn einem Kind diese Nähe unangenehm ist, dann sollte das auch respektiert werden. Es gibt schließlich noch 100 andere Wege, wie ein Kind seine Zuneigung und/oder Respekt gegenüber Familienmitgliedern und Freunden ausdrücken kann!

2.) Der Unterschied von „guten“ und „schlechten“ Geheimnissen

Geheimnisse sind etwas Spannendes und schaffen eine besondere Nähe. Nur Dir vertraue ich diese Information an! Nur wir beide wissen davon!

Andersherum können Geheimnisse aber auch einen immensen Druck aufbauen! Du darfst das niemandem erzählen, sonst …! Wer das weiter erzählt ist eine Petze und petzen ist etwas Schlechtes!

Für Kinder ist es nicht immer nachvollziehbar, wann es in Ordnung ist etwas weiter zu erzählen und wann nicht.

Wichtig ist daher zu wissen, dass es „gute“ und „schlechte“ Geheimnisse gibt.

Gute Geheimnisse sind meist dazu da jemandem eine Freude zu machen (z.B. eine Überraschungsparty) oder mit jemandem etwas zu teilen, was demjenigen ein gutes Gefühl bereitet.

Schlechte Geheimnisse beinhalten meist auch böse Konsequenzen, machen ein ungutes Gefühl oder tun jemandem weh.

Dem Zicklein haben wir erklärt, dass sie, sobald sie sich mit einem Geheimnis unwohl fühlt, es uns auf jeden Fall erzählen sollte und wir es ganz bestimmt nicht weiter erzählen! Und das tun wir auch nicht, ohne vorher mit ihr darüber zu reden!Dann aber auch nicht, ohne eine Möglichkeit zu haben, sie so gut es geht vor negativen Konsequenzen zu bewahren.

Genauso haben wir ihr auch erklärt, dass Mama und Papa alles aushalten können, egal was ihr jemand auch angedroht hat, was mit uns passiert, wenn sie es verrät! Wir können uns wehren und nichts kann uns unter kriegen, so lange es ihr gut geht!

3.) Familienpasswort

Wenn ein Fremder/Bekannter kommt, der dem Kind erzählt, dass Mama und Papa einen ganz schrecklichen Unfall hatten und er das Kind nun sofort zu ihnen ins Krankenhaus fahren müsse, dann steht meist zunächst einmal die Angst im Vordergrund: Die Angst um Mama und Papa, um geliebte Menschen.

Dazu kommt der (Zeit)Druck des Fremden/Bekannten, der zusätzliche Panik auslöst. In panischen Situationen haben wir selten einen klaren Kopf, sondern reagieren einfach nur.

Wir haben mit dem Zicklein besprochen, dass sie solchen Geschichten und Aufforderungen zunächst einmal nicht nach kommen soll – klar!

In solchen Situationen könnte sie erst einmal ein paar Fragen stellen, die ihr beweisen, ob der Fremde uns wirklich kennt. Z.B. „Wie sehen Mama und Papa denn aus?“ „Welche Jacke tragen sie?“ „Wo arbeiten sie“ etc. Aber ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass dem Zicklein in einer solchen Situation passende Fragen einfallen würden, geschweigen denn, dass sie die Souveränität hätte, einem ungeduldigen Erwachsenen lauter Fragen zu stellen, die er dann wahrscheinlich eh mit irgendwelchen Floskeln abschmettern würde.

Daher haben wir uns für ein Familienpasswort entschieden. Ein Passwort, dass nur Mama, Papa, Oma und Opa kennen! Sonst niemand. Das hat den Vorteil, dass es schnell abgefragt werden kann. Und sollte die Ausrede kommen, dass Mama und Papa keine Zeit mehr hatten, dem Fremden das Passwort zu sagen, müsste er Oma und Opa anrufen, um es zu erfragen (siehe auch den Tipp „Notfallarmband“). Sollte auch das nicht möglich sein, wäre der nächste Schritt eine „Rettungsinsel“ aufzusuchen und von dort aus Oma und Opa anzurufen (siehe unten).

Mein Tipp: Wählt ein möglichst „merkwürdiges“ Passwort, das es in Wirklichkeit nicht gibt. Z.B. Hundeschnürsenkel! Darauf kommt niemand so leicht und es fällt Kindern oft nicht schwer solche- im wahrsten Sinne- merkwürdigen Worte zu behalten. 

4.) Notfallarmband

Notfallarmbänder gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, z.B. für Diabetiker oder für andere medizinische Informationen.

Und natürlich auch für Kinder, falls diese mal auf einem Straßenfest oder im Urlaub verloren gehen. So können die Armbänder beispielsweise mit der Telefonnummer der Eltern und Großeltern beschriftete werden, um sie im Notfall anrufen zu können.

Gegenüber einem Handy haben die Armbänder den Vorteil, dass sie nicht auf einen vollen Akku angewiesen sind und seltener vergessen oder gar gestohlen werden. Und damit eignen sie sich auch schon für kleiner Kinder!

Eine tolle Möglichkeit, wie Ihr Euren Kindern schnell und einfach schöne Notfallarmbänder selber machen könnt, habe ich vor einiger Zeit auf Metterschling & Maulwurfn entdeckt.

5.) Rettungsinseln

Rettungsinseln sind öffentliche und bestenfalls belebte Orte, die die Kinder im Notfall unverzüglich aufsuchen. Im besten Fall sind sie dort bereits bekannt.

Eine Rettungsinsel kann z.B. der Bäcker auf dem Schulweg sein oder eine Tankstelle, ein Kiosk, ein Supermarkt. Eben ein Ort, an dem mit großer Sicherheit andere Erwachsene anzutreffen sind, die dem Kind helfen und die Eltern benachrichtigen können.

Auf Wegen, die die Kinder regelmäßig abgehen, wie z.B. den Schulweg, können gemeinsam Rettungsinseln in möglichst kurzen Abständen bestimmt werden.

Wir haben hier den Vorteil, dass wir stets beim selben Bäcker und im selben Supermarkt einkaufen und die Verkäufer dort bereits „kennen“. Das verringert sicherlich im Notfall auch die Hemmschwelle.

Daher wäre hier mein Tipp: Besucht Eure „Rettungsinseln“ regelmäßig mit Euren Kindern, damit sie „vertrauter“ werden.

6.) Panikalarm für die Hosentasche

Mittlerweile wird sicher jeder schon einmal gehört haben, dass man anstatt „Hilfe!“ im Notfall lieber „Feuer!“ schreien soll, weil darauf mehr Menschen reagieren.

Allerdings habe ich noch nie jemanden „Feuer!“ schreien hören und ich bin mir auch nicht ganz sicher, inwieweit die Leute darauf wirklich reagieren. Zudem fällt es vielen Menschen nicht leicht, laut zu schreien, wenn sie sich in Gefahr befinden.

Eine wirkungsvolle Alternative könnte hier ein Taschenalarm, wie dieser  HIER sein. Er soll, nach Auslösen des Alarms, ein sehr lautes Warnsignal von sich geben, das Täter zunächst einmal irritiert, und so dem Opfer wertvolle Zeit schenkt, und gleichzeitig mehr Menschen auf sich aufmerksam macht. Wenn man, zusätzlich zum schrillen Alarm, dann noch „Feuer!“ ruft, bekommt man hoffentlich genug Aufmerksamkeit für seine Notsituation.

Ich persönlich stelle mir einen solchen Alarm besonders effektiv bei pubertierenden Mobbingopfern vor, um die Angreifer in die Flucht zu schlagen!

7.) GPS-Ortungsgerät als Armbanduhr

Mittlerweile gibt es bereits seit einiger Zeit eine Vielzahl an namenhaften Herstellern von Kinderuhren mit GPS-Funktion.

Das Für und Wider dieser Uhren wurde in den Medien bereits heiß diskutiert und für beide Seiten gibt es sehr gute Argumente. Mir persönlich gefällt an den Geräten nicht, dass ich mein Kind rund um die Uhr bewachen kann, sondern vielmehr, dass sie einen Notrufknopf enthalten, der bei Gefahr ein sofortiges Signal an das elterliche Handy sendet!

Die Uhr löst ebenfalls einen Alarm bei den Eltern aus, wenn sie sich unverhältnismäßig schnell in Bewegung setzt und ihren Standort verlässt. Wenn das Kind also eigentlich zu Fuß unterwegs sein sollte, dass Gerät sich aber mit 50 Km/h fortbewegt, dann stimmt wahrscheinlich etwas nicht!

Ich persönlich spiele auf jeden Fall mit dem Gedanken, eine solche Uhr anzuschaffen. Hier ist aber natürlich auch ein hohes Maß an Feingefühl erforderlich, um dem Kind nicht zu suggerieren, dass es sich permanent in Gefahr befindet und überwacht werden muss!

EDIT: Meinen Erfahrungsbericht zum Test einer GPS-Uhr für Kinder könnt Ihr hier lesen: KLICK! Und außerdem könnt Ihr auch eine Uhr im Wert von 159,00 Euro gewinnen!

8.) Bücher zum Thema

Wie zu allen Themen, die Eltern und Kindern wichtig sind, gibt es natürlich auch zu diesem Thema jede Menge Kinderliteratur.

Bücher helfen, schwierige Themen kindgerecht zu besprechen und sich damit auseinanderzusetzten.

Wir haben hier das Buch: „Bei Fremden sag ich immer Nein!“ von Elisabeth Zöller und Brigitte Kolloch. ISBN: 978-3-7707-5959-0

Ich finde es sehr schön, weil es zeigt, dass auch vermeidlich „hilflose“ Menschen gefährlich sein können und das Äußere somit wenig über den Charakter verrät. Und es zeigt, dass die wichtigste Verteidigung der Kinder ein starkes Selbstbewusstsein ist und sie ihre Grenzen selber setzten! Die Idee für die Rettungsinsel stammt außerdem auch aus dem Buch!

 

Dies sind selbstverständlich nur einige Punkte, die im Notfall helfen. Darüber hinaus gibt es natürlich noch weitere Möglichkeiten, wie Selbstverteidigungskurse und spezielle Schulprogramme, die die Kinder stärken können.

Aber es sind einfache und (hoffentlich) sehr effektive Methoden, die wir von Zuhause aus vornehmen können, um unsere Kinder dabei zu unterstützen, sich selbst zu schützen.

Was sind Eure Ideen dazu? Habt Ihr noch Ergänzungen zu der Liste? oder wart Ihr als Kinder/Jugendlicher vl. schon einmal in einer gefährlichen Situation? Was hat Euch da geholfen? Was hat überhaupt nicht geholfen?

Ich freue mich sehr über Eure Meinungen und Anregungen! Bitte teilt den Bericht auch auf Euren SocialMedia-Kanälen! Denn ich denke, dieses Thema ist für alle Eltern wichtig. Und je mehr Eltern darüber diskutieren, umso mehr Möglichkeiten finden sich bestimmt auch, unsere Kinder zu schützen!

Liebe Grüße

Eure Lotti

 

 

 

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7 comments on “Kindesentführung, Missbrauch, Gewalt! Wie schütze ich mein Kind am besten?

  1. Liebe Lotti,

    das ist wieder so ein Thema, da wird mir innerlich ganz anders und vor dem ich mich gerne drücke. Klar haben wir auch schon solche Gespräche geführt, aber bisher bewegt sich die Große in einem enggesteckten Radius. Das ändert sich allerdings sicherlich, um so älter sie wird. Und wir müssen das Thema auf jeden Fall auch mal wieder aufgreifen.
    Einen Tipp hätte ich noch: Wir haben unserer Tochter gesagt, dass sie die fremde Person siezen soll. Also nicht: „Lass mich in Ruhe!“ sondern „Lassen Sie mich in Ruhe.“ Damit den umstehenden Personen klar wird, dass es kein familiärer Streit ist.
    Dennoch sollte man aufpassen, dass man den Kindern nicht zu sehr Angst macht. Einmal war die Große im nahegelegenden Supermarkt. Einen Großteil des Weges kann ich aus dem Fenster überblicken. Dort kam ihr ein Mann komisch vor. Er starrte sie die ganze Zeit an. Sie hat gut reagiert und es einer Frau gesagt, die sie dann nach Hause begleitet hat. (Ich hatte das aus dem Fenster gleich gesehen und mich gefragt, was die Frau von ihr wollte). Na jedenfalls, was ich sagen will: Wenn du in einer Großstadt lebst, schauen dich öfter mal Leute komisch an oder sie sind dir unheimlich (das geht mir auch so). Der gesunde Mittelweg ist also wichtig!

    Danke für diesen tollen Beitrag!
    Liebe Grüße
    Sylvi

    • zickleinLotti on said:

      Liebe Sylvi,

      vielen, vielen Dank für diesen tollen Tipp! Der ist wirklich super!

      Und ja, ich denke auch, wir sollten den Kindern nicht zu viel Panik machen. Nicht die ganze Welt ist schlecht! Daher habe ich hier auch hauptsächlich Tipps gesammelt, die sich relativ problemlos in den Alltag integrieren lassen,ohne den Kindern ständig Panik machen zu müssen. Hier heißt das Motto: Wenn es in den Alltag integriert wird, dann wird es selbstverständlich. Wie, an der roten Ampel stehen zu bleiben, ohne panische Angst davor zu haben ;-.)

  2. Ein sehr wichtiges Thema! Ich muss aber sagen, ich finde die Amerikaner geraten immer sehr schnell in Panikmodus. Wie auch in dem Video, es ist wohl ihre Art heikle Themen zu besprechen. Und gerade bei diesem Thema ist es wichtig besonnen mit seinen Kindern darüber zu sprechen.

    Ein Buch über das Thema finde ich schon mal einen guten Einstieg für die Kleinen.
    Und natürlich ist Selbstverteidung sehr wichtig, für alle, egal ob Kind oder Erwachsene, Frau oder Mann. Das stärkt einfach ungemein das Körper- und Selbstwertgefühl. Es macht ja schon einen Unterschied wie man geht. Also ob man in der Dunkelheit ängstlich durch die Gegend schlurft oder mit geradem Rücken zügig voran geht.

    Ich habe mir mal so einen Taschenalarm gekauft. Man sollte definitv beim Kauf darauf achten, dass sich der Alarm nicht zu leicht lösen kann. Mir ging er öfters einfach so los, einmal in einer Vorlesung. 😉 (Ich hatte ihn am Schlüssel und das Gewicht der Schlüssel hat den Stift zum Startenn des Alarms gelöst.)

    • Liebe Lara,

      ich stimme Dir zu, dass man bei diesem Thema blinde Panik unbedingt vermeiden und seinen Kindern keine Angst einjagen sollte! Das ist ganz wichtig. Wir können nicht alles im Leben kontrollieren und Kinder brauchen auch Freiheiten!

      Vielen lieben Dank für den Hinweis zum Taschenalarm! Ich werde darauf beim Kauf achten, die Dinger sollen ja unheimlich laut sein!

      Liebe Grüße
      Lotti

  3. Doreen on said:

    Oh man,
    mit diesem Thema haben wir uns vor ein paar Jahren auch schon mal auseinandergesetzt und es auch mit dem Großen besprochen. Allerdings war er, glaube ich, noch ein wenig zu klein dafür und er ist seit dem eigentlich nie unbeaufsichtigt gewesen.
    Aber wenn er irgendwann allein seinen Schulweg antritt, wird es natürlich nochmal Thema bei uns. Leider denkt man immer erst darüber nach, wenn es soweit ist und er eigentlich schon sensibilisiert sein sollte oder es in den Medien wieder thematisiert wird.
    Danke für den tollen Post.
    Echt super Tipps!

    Liebe Grüße
    von den Nordlichtern

    • zickleinLotti on said:

      Hi Doreen,

      ja, so geht es uns auch! Das Thema ist gerade jetzt total aktuell, aber vorher haben wir es auch immer nur so am Rande erwähnt. Nun haben wir einiges nachzuholen!

      Viele Grüße in den Norden

      Lotti

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