Geburtsbericht vom Zicklein


 

Da ich mich während der Schwangerschaft und auch noch danach durch jeden Geburtsbericht geklickt habe, den das WWW hergegeben hat, ist es natürlich keine Frage, dass auch ich von der Geburt meiner Kinder berichte.

Schließlich gibt es ja täglich neue Schwangere, die vielleicht Freude daran haben, einen realen Bericht zu lesen. Und die ein oder andere Mama erinnert sich dabei eventuell an ihre eigenen Geburten zurück. Außerdem ist es einfach eine schöne Erinnerung.

Hier also der Geburtsbericht vom Zicklein. Der vom Böckchen folgt ganz bald. Viel Spaß dabei!

Die Zeit davor

Zunächst einmal kurz zur Schwangerschaft. Sie verlief glücklicherweise im Großen und Ganzen problemlos. Allerdings war das Zicklein bereits im Bauch ziemlich bewegungsfaul, so dass ich gegen Ende der Schwangerschaft des Öfteren panisch im Sprechzimmer meiner Gynäkologin stand und um ein CTG bat, um zu überprüfen, ob es ihr gut geht. Glücklicherweise war meine Ärztin  immer sehr verständnisvoll und nachsichtig mit mir.

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(Bauch im 5. Monat)

Und das eine ganz schön lange Zeit, denn das Zicklein wollte und wollte nicht raus aus ihrer komfortablen  1-Zimmer-Wohnung. So ging es für mich ab dem errechneten Geburtstermin (ET) täglich zum Arzt mit CTG und Ultraschalluntersuchung.

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Eine schwierige Entscheidung

Eine Woche nach ET, es war ein Sonntag, musste ich dann zur Vorsorgeuntersuchung ins Städtische Krankenhaus Kiel, da meine Ärztin natürlich geschlossen hatte.

Dort stellte man fest, dass das Zicklein nach wie vor hervorragend versorgt wurde und die Plazenta nur wenige Kalkablagerung aufwies. Auch Fruchtwasser war noch genug vorhanden und Wehen hatte ich bis dato auch keine. Da ich aber schon eine Woche drüber war und das Zicklein als sehr groß und schwer eingeschätzt wurde, stellten die Ärzte mir frei, ob die Geburt eingeleitet werden sollte.

Der Märchenprinz und ich baten zunächst um etwas Bedenkzeit, da es ja keine leichtfertige Entscheidung sein sollte. So besuchten wir erst mal wie  geplant einen Babyflohmarkt in der Unimensa und ließen uns beim Shoppen alles in Ruhe durch den Kopf gehen.

Aufgrund der o.g. Sorgen, die mich in den letzten Tagen jedoch immer quälten, entschieden wir uns schließlich dafür und vereinbarten einen Termin im Krankenhaus für den nächsten Tag um 09:00 Uhr. Außerdem verständigten wir noch meine Mama. die ich unbedingt bei der Geburt dabei haben wollte. Sie setzte sich unverzüglich in den nächsten Zug von Berlin nach Kiel und kam am späten Abend bei uns an.

Die Geburtseinleitung

Natürlich machte ich in dieser Nacht kaum ein Auge zu. Ich war viel zu nervös und hatte auch immer noch die leise Hoffnung, dass Zicklein würde sich noch von selbst entschließen, Ihr Apartment zu räumen. Aber das tat sie nicht und so ging es am nächsten Morgen pünktlich in die Klinik.

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(Bauch am Tag der Einleitung – wie Ihr sehen könnt, hatte das Zicklein viel Platz ;-))

Im Krankenhaus angekommen begann für uns eine Odyssee aus Tabletten zur Einleitung schlucken, CTG-Schreiben und spazieren gehen. Für etwas Erholung war also nicht viel Zeit.

Das ganze ging bis ca. 20:00 Uhr. Ganz genau weiß ich es leider nicht mehr. Und es war immer noch nicht die kleinste Wehe in Sicht. Dafür erlebte ich im Kreißsaal, wo die CTG´s geschrieben wurden, einige andere Geburten mit und hörte die Mamas durch die Wände schreien. Das war unglaublich motivierend *hüstel*

Eine der Mamas erlebte im Kreißsaal auch noch eine Überraschung. Eigentlich wurde den Eltern eine zweite Tochter angekündigt, geschlüpft ist dann aber ein kleiner Junge 🙂 Die Eltern haben sich zum Glück  total gefreut.

Für uns hieß es aber noch abwarten. Und so bezogen wir zu zweit ein Familienzimmer im Krankenhaus, während meine Mama zu uns nach Hause ging. Da der Tag so anstrengend war, schlief der Märchenprinz auch schnell fest ein. Ich dagegen lag wach und fand einfach keinen Schlaf.

Allzu lange brauchte ich es aber auch nicht zu versuchen, denn um kurz nach 21:30 Uhr begannen dann die Wehen. Und diese wurden ziemlich schnell ziemlich heftig. Bis 00:00 Uhr versuchte ich noch etwas hin und her zu laufen und abzuwarten. Doch dann ging ich rüber zum Kreißsaal, wo das CTG auch fleißig Wehen aufschrieb. Da sich der Muttermund aber noch nicht geöffnet hatte, bekam ich ein Schmerzzäpfchen und wurde von der Hebamme vertröstet. Für alle, die sich jetzt leise Hoffnungen machen, so ein Schmerzzäpfchen hilft nullkommanullgarnichts gegen Wehenschmerzen! 😉

Die Geburt

Um 02:00 Uhr weckte ich schließlich den Märchenprinz und er half mir wieder zurück zum Kreißsaal. Dort durfte ich mich zunächst in die Badewanne legen. Das warme Wasser tat total gut, aber die Wehen wurden dadurch immer heftiger und ich merkte, wie ich mich immer mehr verkrampfte.

Alles , was ich im Vorbereitungskurs gelernt hatte, war vergessen. Ich konnte nur noch an diese heftigen Schmerzen denken. Leider quälten sie mich, ohne dabei den Muttermund nennenswert zu öffnen.

Eigentlich hatte ich den Wunsch das Zicklein in der Geburtswanne zur Welt zu bringen. Aber meine Hebamme riet mir dringend zu einer PDA (mit einer PDA kann man nicht in der Wanne gebären!), da es sonst mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Kaiserschnitt kommen würde, wenn ich mich nicht entspannte und der Muttermund sich besser öffnen würde. Da ich durch den Schlafmangel und den Schmerzen schon total erschöpft war, willigte ich schließlich ein.

Bis die PDA gesetzt wurde, verging allerdings noch reichlich Zeit, denn der zuständige Arzt musste erst geweckt werden und sich vorbereiten. Er erschien mir auch ein wenig übellaunig, als er schließlich im Kreißsaal eintraf und ich bekam ganz schön Muffensausen.

Der Märchenprinz musste so lange vor die Tür und rief gleich meine Mama an, um sie ins Krankenhaus zu holen. Meine Hebamme blieb bei mir und redete mir während der Spritzen gut zu. Es dauerte ziemlich lange und ich glaube der Arzt hat mehrmals gestochen.

Einmal schien er dabei einen Nerv getroffen zu haben, denn plötzlich schnellte mein rechtes Bein unkontrolliert nach oben und ich hätte es beinahe meiner Hebamme vor den Kopf gehauen. Dafür saß die PDA am Ende aber auch Bombe und ich hatte wirklich überhaupt kein Gefühl mehr im Unterleib und den Beinen. Wirklich gar kein Gefühl mehr!

Durch die Betäubung gingen aber auch die Wehen wieder zurück und ich musste an den Wehentropf gelegt werden. Dafür konnte ich mich nun ein bisschen ausruhen und da gerade Frühstückszeit war, gingen der Märchenprinz und meine Mama auf die Wöchnerinnenstation frühstücken.

Nun war ich eine Zeit lang allein im Kreißsaal. Wie lange genau, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass plötzlich das CTG anfing zu piepen und die Hebamme zusammen mit zwei Ärztinnen ins Zimmer stürmten! Die Herztöne des Zickleins waren gefährlich abgefallen!

Die Ärztin beschloss sofort die Fruchtblase zu sprengen. Wäre das Fruchtwasser grünlich gewesen, dann hätte ich sofort in den OP zum Kaiserschnitt gemusst. Glücklicherweise war das Wasser aber in Ordnung. Dennoch sollte es jetzt schnell gehen und ich wurde gebeten meine Beine in die Bettschienen zu legen und zu pressen. Leider konnte ich das nicht, denn ich hatte ja überhaupt kein Gefühl mehr da unten. Ich konnte nicht einmal mit dem Zeh wackeln, geschweige denn bewusst den Bauch anspannen.

Wer sich jetzt übrigens fragt, ob der Märchenprinz und meine Mama die Geburt verpasst haben: Nein, dass haben sie nicht. Aber fast. Denn sie kamen genau in dem Moment zurück, als die Ärztinnen ins Zimmer stürmten. Und die haben ihnen einfach die Tür vor der Nase zugeschoben und sie gebeten draußen zu warten. Kurz darauf wurde im Nachbarkreißsaal ein Baby geboren. Und als sie es schreien hörten, dachten sie, es wäre schon alles vorbei. Nach der Fruchtwasseruntersuchung durften sie aber wieder rein.-

Um mich zu unterstützen und es dem Zicklein leichter zu machen, bekam ich einen Dammschnitt, den ich glücklicherweise auch nicht merkte, und nach ein paar mal „pressen“ war das Zicklein um genau 08:53 Uhr auf der Welt. Und wie hübsch sie war! Ich weiß, das sagen alle Eltern über ihre Kinder. Aber ich war wirklich erstaunt darüber, wie sauber und ordentlich sie aussah! Sie hat auch nur ganz kurz geweint und sich dann mit ihren großen Kulleraugen umgesehen. Und ihre Fingerchen und Füße waren total schrumpelig.

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(Wir und das Zicklein, nicht mal 1 Minute alt)

Es war so ein unglaublicher Moment! Und entgegen der Schätzungen aller Ärzte, kam sie mit nur 50 cm und 3270 g zur Welt.

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Gemeinsam kuschelten wir noch ein bisschen im Kreißsaal, ehe sie untersucht und angezogen wurde. Leider hatte nach der PDA ein Schichtwechsel stattgefunden und wir hatten nun eine ziemlich ruppige Hebamme, wegen der ich anfänglich große Schwierigkeiten beim  Stillen hatte und die mehrmals ganz schön pampig zu meiner Mama war, aber dazu erzähle ich in einem anderen Post noch mehr.

Trotzdem haben wir die Zeit im Krankenhaus sehr genossen. Wir verbrachten noch drei Tage dort, ehe wir mit dem Zicklein nach Hause gingen und die Schwestern auf der Wöchnerinnenstation waren alle sehr nett.

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(Zicklein, 3 Tage alt)

Insgesamt fand ich, dass das Zicklein und ich eine tolle Geburt hatten und ich war froh über den Rat meiner Hebamme, dass ich eine PDA machen lassen sollte. Hinterher haben auch die Ärztinnen und die andere Hebamme gesagt, dass es sonst garantiert zum Kaiserschnitt gekommen wäre.

Im Nachhinein hätte ich mich aber gegen eine Einleitung entschieden. Zunächst einmal, weil ich dadurch so völlig erschöpft war. Die ganze Aufregung schon die Nacht davor und dann keine ruhige Minute und den ganzen Tag hin und her rennen. Dazu die heftigen Wehen von jetzt auf gleich (ich empfand die Wehen übrigens nicht als stärker im Vergleich zu natürlich eingeleiteten Wehen. Allerdings war der Schmerz für mich ganz anders. Eher wie heftige Bauchschmerzen, während ich bei dem Böckchen eher Schmerzen im Unterleib und im Rücken hatte) Vl. wäre ohne all das die Geburt ganz anders verlaufen. Zum anderen, weil viele eingeleitete Geburten genau so ablaufen, wie die vom Zicklein: Einleitung -> PDA -> Wehentropf -> Kaiserschnitt.

Wobei wir ja zum Glück um den Kaiserschnitt herumgekommen sind! Aber eine Einleitung wäre für mich, nach dieser Erfahrung, nicht mehr in Frage gekommen. Und beim Böckchen habe ich mich auch mit allen Mittel dagegen gewehrt (Meinen Geburtsbericht vom Böckchen findet Ihr HIER).

Wie war das denn bei Euch? Hattet Ihr bei der Geburt Eurer Kinder auch Momente, die besonders skurril oder erschreckend waren?

Ihr möchtet noch mehr tolle Geburtsberichte lesen? Dann schaut doch mal bei Berenice und Ihrem Blog Phinabelle vorbei. Sie hat unter dem Thema „Meine Wahrheit über´s Kinderkriegen“ zur Blogparade aufgerufen und wir sind gerne mit dabei 🙂

 

Liebe Grüße

Eure Lotti

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8 comments on “Geburtsbericht vom Zicklein

  1. Riana on said:

    Ich hatte 1 Woche vor dem ET morgens um 08:00 Uhr einen Blasensprung. Mein Mann ist gerade unterwegs zur Arbeit gewesen. Ich bin aufgestanden und wollte auf die Toilette und dachte huch warum mach ich schon pipi in meine Hose :-0 was ist nun los. Ich habe 1 Woche vor ET gar nicht damit gerechnet. So habe ich mich paar mal gebückt um zu sehen, ob flüssig weiter raus kommt und Ja es kam ne ganze Menge 🙂
    Also rief ich meinen Mann und meine Eltern an. Mein Mann war 1 Std von Zuhause weit weg und so führ mein Vater mich um 09:00 Uhr ins KH. Zuvor war ich noch duschen, denn die kleine saß fest und somit musste ich mich auch nicht hinlegen. Im KH war mein MM schon 2 cm auf und ich dachte so dann ist sie ja bald da. Es verging einige Stunden, wo oh spazieren und baden war. Um 20 Uhr und 5 cm MM erst geöffnet, sind meine Eltern nach hause gefahren. Ich habe ihnen gesagt, dass die Kleine um 22 Uhr sicherlich da ist. Leider war das nicht der Fall. Die Wehen wurden echt immer heftiger und wir waren bei 8 cm und dafür das es echt mega weh tat, besonders im Rücken-Steißbein, konnte ich es echt gut aushalten. Um 23:30 Uhr fehlen auf einmal die Herztöne der Kleinen ab und die Hebammen und Frauenärzte stürmten ins Zimmer und wurden ganz nervös, da mein Muttermund sich auch nach einem Wehentropf nicht von 8 auf 9 cm geöffnet hat, sondern sich in der Wehe von 8 auf 7 cm wieder schloss. Also war da was nicht in Ordnung 🙁 Nun war es 00:00 Uhr und sie finden an mir in der Wehe unten rum zu fummeln und gingen raus und kamen wieder rein. Ich wusste nicht wirklich was jetzt los ist. Um 00:05 Uhr hieß es, wir bringen Sie jetzt in den OP, ihrer Tochter geht es nicht gut. Ich War am Boden zerstört. So lange habe ich ausgehalten und jetzt waren die ganzen Schmerzen für umsonst??? 🙁
    So ging es zum Kaiserschnitt. Mir wurde eine PDA im OP gegeben und nach dem Schnitt und etwas drücken, war unsere Lynn am 11.05.11 um 00:17 Uhr da. Sie war 52 cm groß und wog 3720 Gramm. Ich war so Glücklich und habe erstmal nach ihrem ersten Schrei geweint. Ein Glück verheilen Narben bei mir schnell, daher konnten wir nach paar Tagen wieder nach hause.Man soll recht schnell sich wieder bewegen, damit der Körper wieder in Schwung kommt, was echt nicht angenehm ist und besonders nicht, wenn man Pipi muss. Ich wartschelte dann mit dem Babybett über den Flur und die eine Schwester fragte mich ob ich nicht auch einen KS gehabt habe gestern. Ja sagte ich und Sie war sehr verwundert, wie gut ich mich bewegen (gehen) konnte. Sie meinte den anderen Müttern mit einem Kaiserschnitt geht es wohl noch lange nicht so gut. Da habe ich echt Glück, denn eine entzündete Narbe oder eine die wieder aufgeht, wünscht man sich echt nicht. Der kleinen ging es super, alles dran und alles gesund. Ich habe bis heute keine Probleme mit der Narbe gehabt. So ging es nach hause. Da mein Mann den Abend davor mit seinen Jungs, die sogenannte „Pullerparty“ gefeiert hat, kam er uns, wie ein „Penner“ sorry fürs Wort, aber so sah er einfach aus, völlig betruken und verwirrt. Da war ich echt enttäuscht drüber, aber der Knüller war, dass er den Maxi Cosi Zuhause vergessen hatte. Also fuhr er nochmal los um ihn zu holen. Meine Laune war etwas im Keller. Er kam dann nach 1 Std zurück und ich packte alles ein. Mir war es peinlich, mich zu verabschieden, weil er mega voll war. Somit musste ich mit dem Auto fahren, weil der Herr gar nicht in der Lage war. Ich dachte das wars, leider nicht. Zuhause war der ganze Teppich voller Gras und sie Küche voller Flaschen 🙁 so fing ich erstmal an aufzuräumen. Das war echt gemein und machte mich traurig. Also an alle Männer, die auch eine „Pullerparty“ feiern wollen, am besten 2 Tage bevor man seine Frau abholt, um sowas zu vermeiden. Heutzutage lachen wir drüber, früher nicht.
    Stillen klappte ein Glück auch ohne Probleme und jetzt wurde sie heute 5 Jahre alt und ist glücklich und gesund 🙂

    • zickleinLotti on said:

      Hi Riana,
      danke fürs Teilen Deiner Erfahrung! Du hast ja auch ganz schön was mitgemacht damals. Bisher habe ich noch niemanden getroffen, bei dem die erste Geburt wirklich so gelaufen ist, wie viele sie sich erträumen.

      Gibt es hier vl. jemanden, bei dem schon die erste Geburt „glatt“ verlief???

      Ganz liebe Grüße
      Lotti

  2. Otta on said:

    Liebes Engelchen,

    Deine Geburt war das körperlich Anstrengensde, was ich erlebt habe, aber ich durfte auch, das höchste Glücksgefühl empfinden, das ich bisher kennengelernt habe.Jede Geburt, die ohne Kaiserschnitt erfolgen darf ist gut fürs Microbiom des Babys.Durch den Geburtskanal der Mutter erhält das Baby das Microbiom der Mutter. Ausschließlich, das der Mutter, das ihm hilft, sich gegen Krankheiten wie Alzheimer, Demenz, Krebs, Depressionen und auch Autismus zu wehren.Kinder mit Kaiserschnittgeburt fehlen diese Darmbakterien der Mutter, und sie werden sich unter Umständen (wenn sie. Bsp. Antibiotika nehmen müssen)vermehrt gegen Krankheiten wehren müssen.PS. Habe ich auch alles aus dem Buch: „Wie eine gesunde Darmflora unser Hirn fit hält“.

    Küsschen Otta

    • zickleinLotti on said:

      Liebe Mama,
      meine Geburt war ja auch mit reichlich Turbulenzen gespickt. Da war die Geburt des Zickleins im Vergleich ein Kinderspiel 🙂

      Die Natur hat sich bei dem Geburtsvorgang ja einiges gedacht und die Kinder und Mütter profitieren in so vielerlei Hinsicht davon. Trotzdem kann ich es verstehen, wenn Mediziner und auch Eltern den sichereren Weg wählen und bin froh, dass es heute so gute medizinische Möglichkeiten gibt, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Im Zweifelsfall hätte ich mich auch immer dafür entschieden!

      Vielleicht leih ich mir das Buch mal aus. Wobei ich damit wahrscheinlich wieder nur mein schlechtes Gewissen nähre, weil wir nicht immer so top gesund leben. Aber ich finde es schön, dass Du ein bisschen auf uns achtest.
      Küsschen Lotti

  3. Silke on said:

    Ach, das Zicklein war aber auch WIRKLICH ein hübsches Baby! Und hübsch ist sie ja immer noch! Ganz schön heftiges Erlebnis.
    Ich weiß noch, als ich im Kreißsaal lag, wie eine Frau nebenan ganz schrecklich und extrem laut geschrien hat und die Ärztin dann irgendwann zurückgeschrien hat: „Jetzt reißen Sie sich doch mal ein bisschen zusammen!“ Ich war zwar in dem Moment auch froh, dass es nebenan dann etwas leiser vonstatten ging (wie du sagst: seeeehr „motivierend“! :D), aber dennoch: Wenn in irgendeiner Situation extrem lautes Schreien erlaubt ist, dann doch bitte während der Geburt. Und das lernen wir doch schließlich auch alle im Geburtsvorbereitungskurs …

    • zickleinLotti on said:

      Oh je, die Reaktion der Ärztin hätte mich bestimmt total verunsichert und ich hätte mich dann auch nicht mehr getraut zu schreien und mich die ganze Zeit darauf konzentriert. Beim Zicklein musste ich zum Glück nicht viel schreien, da ich die Presswehen ja nicht gespürt habe. Aber beim Böckchen habe ich mich definitiv nicht zurückgehalten und habe das auch total gebraucht. Da bin ich froh, dass ich das Erlebnis nicht hatte!

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